Háje: Hotels und Unterkünfte
Háje verbindet eine überlieferte Siedlungsgeschichte mit Spuren des Uranbergbaus, ländlicher Architektur und markierten Wegen. Schon der Ortsname bewahrt den Ursprung der Siedlung in einem alten Hain.
Geschichte
Der Siedlungsname wurde 1653 auf Háje verkürzt. Die frühesten schriftlichen Belege nennen die Siedlung 1603 als „vsí novou na Hájích“; dieselbe Bezeichnung erscheint auch im ältesten Kirchenbuch von Slivice aus dem Jahr 1636.
Zur jüngeren Geschichte gehört der ehemalige Uranbergbauschacht Nr. 16 Háje–Věž. Er galt 1975 als tiefster Bergwerksschacht der Tschechoslowakei beziehungsweise der damaligen Republik.
Ortsbild
Das ehemalige Schulgebäude in Háje stammt aus dem Jahr 1907. Einzelne Chaluppen entlang der Straße II/118 und im Umfeld der ehemaligen Schule repräsentieren den ursprünglichen ländlichen Baustil von Háje.
Wandern
Mehrere markierte Wege führen durch oder von Háje aus in die Umgebung. Der Wanderweg Příbram–Svatá Hora–Háje–Smolotely führt durch Háje. Ebenfalls durch Háje verläuft der markierte Wanderweg Příbram–Za Lukama–Háje–Kácíň–Horní Líšnice.
Der markierte Wanderweg Háje–Spálený–Velká Leč–Obory beginnt in Háje und führt über Spálený und Velká Leč nach Obory.
Landschaft
Die geologische Lokalität Háje ist ein flacher, aufgegebener Steinbruch von etwa 40 × 40 Metern. Sie besitzt eine 2–3 Meter hohe Wand und kleine oberirdische Aufschlüsse.
Vor Ort
In Háje wurde der Betrieb eines Mehrzwecksportplatzes aufgenommen.
Weitere Ortsseiten: Třebsko, Dublovice, Pičín, Drevníky, Svaté Pole, Oboz, Smolotely, Sedlčany.
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