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Bílá Voda U Javorníka: Hotels und Unterkünfte

Unterkünfte in Bílá Voda U Javorníka

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung und das ehemalige Piaristenkolleg bilden seit Jahrhunderten das geistliche und historische Zentrum von Bílá Voda. Die heutige Gestalt der Kirche entstand durch den barocken Umbau einer kleineren Kirche, die Baron Kryštof von Maltitz zwischen 1602 und 1604 errichten ließ. Bílá Voda war die erste piaristische Gründung in ganz Schlesien.

File:Městys Bílá Voda H. Erb na budově muzea.jpg File:Městys Bílá Voda H. Erb na budově muzea.jpg Foto: Stribrohorak via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kultur und Geschichte

Das Museum für Isolation, Internierung und Integration erzählt die Geschichte von Bílá Voda: von den ersten schriftlichen Erwähnungen der Siedlung Wyssoká über Weissasser bis zur späteren Wiederbesiedlung. Der zweite Teil dokumentiert die Internierung von Ordensschwestern in Bílá Voda. Diese Epoche begann am 28. September 1950 mit dem Eintreffen des ersten Transports im Rahmen der Aktion R zur Auflösung weiblicher Ordensgemeinschaften.

Auch die Geschichte des Ortes als kirchliches Zentrum zeigt sich in einzelnen Erinnerungsorten und Veranstaltungen. Bei der feierlichen Weihe der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung im Jahr 1777 führten Seminaristen ein Theaterstück auf, das rund 4.000 Menschen sahen. Das piaristische Seminar in Bílá Voda diente außerdem als Veranstaltungsort für Musikkonzerte und Theateraufführungen. Der Friedhof von Bílá Voda ist die letzte Ruhestätte von etwa 700 Ordensschwestern.

Gruppen, die das Museum im Piaristischen Gymnasium und Kolleg mit Führung besichtigen möchten, müssen sich drei Wochen im Voraus telefonisch oder per E-Mail anmelden.

Natur und Wege

Der ehemalige Schlosspark in Bílá Voda wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts angelegt und ist der Ausgangspunkt der Route Bílá Voda–Grenzen. In diesem ehemaligen Schlosspark steht eine mehr als 300 Jahre alte Eibe, die als national geschützter Baum gilt.

Die Route Bílá Voda–Grenzen führt zum ehemaligen Kalksteinbruch Kukačka. In seinem relativ kleinen Gebiet kommen zahlreiche Pflanzenarten vor, darunter seltene und gefährdete Arten. Oberhalb der Route bei Bílá Voda liegen die Kraví-Felsen, die von Bergsteigern genutzt werden.

Für Radfahrende verbindet die markierte Route 6044 mehrere Orte und Landschaftsräume: Sie ist 37 Kilometer lang und führt von Bílá Voda über Růženec und Javorník durch das Račí údolí, nach Uhelná und Vlčice bis Hraničky. Die Stezka Slezskem erreicht Bílá Voda über den Grenzkamm des Rychlebské-Gebirges und führt von dort weiter nach Javorník und Vidnava.

Weitere Ortsseiten erreichen Sie über Rejvíz, Supíkovice, Bílá Voda, Skorosice, Ostružná, Bobrovník, Javornik und Hradec-Nová Ves.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jeseník.

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