Malý Bor: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Malý Bor
Malý Bor liegt westlich von Horažďovice in einer leicht hügeligen Landschaft, im breiten Tal des Mlýnský potok. Historisch entwickelte sich der Ort in zwei Teilen: Der Ortskern liegt an einem Südhang oberhalb des Bachs, während der zweite Ortsteil jenseits des Bachs Kuchyňka heißt.
Geschichte
Ein 1902 in Malý Bor gefundener Bronzeschatz ist teilweise im Museum von Horažďovice erhalten. Auch eine historische Handelsroute prägte die regionale Einordnung des Ortes: Die Route von Bayern über Železná Ruda und Klatovy teilte sich in der Region; ein Zweig führte über Malý Bor und das nahegelegene Prácheň nach České Budějovice.
Am 12. Oktober 1420 eroberte und brannte Jan Žižka die Festung von Malý Bor nieder. Am westlichen Ende des Ortes sind Reste der ehemaligen Festungsanlage mit Spuren des Grabens sichtbar.
Kultur
Auf einer leichten Anhöhe in Malý Bor steht die Kirche sv. Máří Magdalény. Sie wurde wahrscheinlich zwischen 1200 und 1225 erbaut.
An der Südseite ihres Turms bewahrt die Kirche zwei mittelalterliche figürliche Wandmalereien von Bogenschützen. Außerdem enthält sie ein mittelalterliches steinernes Taufbecken.
Auf der Kuchyňka gehört die Kapelle sv. Jana Nepomuckého zu den kulturhistorisch bedeutenden Stätten von Malý Bor. Die Pfarrei in Malý Bor bewahrt in ihrer Umfassungsmauer ein spätgotisches Portal. Zum baulichen Erbe gehört außerdem das gemauerte Bauernhaus Nr. 17 mit einer historischen Schwarzen Küche.
Natur und Wege
Der Berg Buzrakov (Plánický hřeben) liegt in der Umgebung von Malý Bor. Im weiteren regionalen Umfeld des Ortes liegen der Berg Svatobor, die Ruinen des Radomysl Mediumwave Radio Mast, der Berg Sedlo [Sušice-Albrechtice] und der Berg Vysoký.
Malý Bor gehört zu den von der Otavská cyklostezka betroffenen Gemeinden.