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Porín – Dorfkapelle, Eisenbahn und Landschaft

Die spätbarocke Dorfkapelle in Pořín ist die Filialkirche St. Bartholomäus und stammt aus den Jahren 1760 bis 1770. Pořín verbindet diese sakrale Baugeschichte mit einer historischen Bahnstrecke und benannten Landschaftspunkten.

File:Center of Pořín, Dolní Hořice, Tábor District.jpg File:Center of Pořín, Dolní Hořice, Tábor District.jpg Foto: Jiří Sedláček via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Geschichte

Die ersten schriftlichen Nachrichten über Pořín stammen aus dem 14. Jahrhundert. Auch der Ortsname verweist auf eine ältere historische Deutung: Er leitet sich vom Personennamen Póra ab und wird als „Pórův dvůr“ verstanden. Die Namensdeutung ergänzt damit die frühe schriftliche Überlieferung des Ortes um einen sprachgeschichtlichen Bezug.

Eine weitere historische Spur bildet die Eisenbahnstrecke Tábor–Pelhřimov–Horní Cerekev. Die Strecke wurde 1883 von italienischen Arbeitern gebaut und durchquert schwieriges Gelände der Böhmisch-Mährischen Höhe. Sie ist als „Hrbatá“ bekannt, weil ihr Verlauf durch dieses Gelände führt. Für die zeitliche Einordnung stehen damit die schriftliche Überlieferung aus dem 14. Jahrhundert, die Deutung des Ortsnamens und der Bahnbau von 1883 in unterschiedlichen historischen Zusammenhängen.

Kultur

In der Kirche St. Bartholomäus ist eine historische einmanualige Orgel erhalten. Ebenfalls erhalten ist ein spätbarocker Hauptaltar mit einem Gemälde des Martyriums des heiligen Bartholomäus. In derselben Kirche treffen damit ein historisches Instrument, eine spätbarocke Altargestaltung und ein Bild zum Patrozinium des heiligen Bartholomäus zusammen.

In der Umgebung von Pořín liegt die Kirche Svatá Anna. Im weiteren regionalen Umfeld von Pořín liegen die Kirche Svatý Jan und das Kloster Želivský Kláštor. Dort liegt außerdem eine weitere Kirche Svatá Anna. Die genannten Sakralbauten verteilen sich somit auf die nähere Umgebung und das weitere regionale Umfeld.

Landschaft und Bahn

Unter der Eisenbahnbrücke hinter dem Bahnhof Pořín fließt der Bach Lejčkovský potok. Der Bachlauf ist damit an einen benannten Abschnitt hinter dem Bahnhof und an das dortige Brückenbauwerk gebunden.

In der Umgebung von Pořín liegen mehrere als Berge geltende Landschaftspunkte. Dazu gehören der Punkt „(K Doubravě) [Radenín-Bítov]“, Vrchy, Cetoraz [Cetoraz] und Hora. Die vier Namen ergänzen den Lejčkovský potok und die Bahnstrecke um weitere eigenständig benannte Landschaftselemente. Für die thematische Einordnung lassen sich hier Wasserlauf, Bauwerk, Bahntrasse und Landschaftspunkte getrennt voneinander betrachten.

Weitere Orte

Die nähere Reiseübersicht lässt sich über die benachbarten Ortsseiten Dudov, Sobeslav, Šebířov, Dolní Hrachovice, Zhoř U Mladé Vožice, Vlkov, Ratiborské Hory und Doubí erweitern.

Für die Planung eines Aufenthalts in Pořín können Sie Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen als unterschiedliche Angaben nebeneinander betrachten. Die Reisedaten beziehen sich auf den vorgesehenen Zeitraum, die Zimmerkategorie auf die gewählte Angebotsform und die Stornierungsbedingungen auf die jeweiligen Rücktrittsregeln. So bleiben die historischen, kulturellen und landschaftlichen Schwerpunkte des Ortes getrennt voneinander einordbar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Tábor.

Dudov, Sobeslav, Šebířov, Dolní Hrachovice, Zhoř U Mladé Vožice, Vlkov, Ratiborské Hory, Doubí

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