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Mistřice – Lehrpfad, Natur und historische Kapellen

Unterkünfte in Mistřice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mistřice verbindet einen ausgeschilderten Lehrpfad mit Natur- und Kulturspuren, die sich über das nähere Umland verteilen. Der Weg „Po hranici devíti katastrů“ führt von Mistřice bis zur Flur Hrabiny oberhalb von Pašovice und ist etwa neun Kilometer lang. Damit steht neben den Ortsdetails selbst eine klar benannte Strecke im Mittelpunkt, an der Landschaft, Wegzeichen und historische Orte zusammenkommen.

Natur

Der Lehrpfad führt durch die Prakšická vrchovina, die als Gebiet mit reicher Fauna und Flora gilt. Außerdem verläuft er nahe dem höchsten Punkt Rovná hora. Dieser reicht bis in das gleichnamige Naturschutzgebiet. Die natürliche Umgebung wird dadurch nicht nur über eine Landschaftsbezeichnung, sondern auch über einen konkreten Höhenpunkt und das zugehörige Schutzgebiet greifbar. Der Weg ist gut ausgeschildert und mit mehr als zehn Lehrtafeln, Informationstafeln und Wegweisern ausgestattet. Er eignet sich auch für den Fahrradtourismus.

Kultur

Am Beginn des Lehrpfads oberhalb von Mistřice können Besucher den Bilavčíkův kříž besichtigen. Nach historischen Quellen wird dieses Kreuz mit einem Ort in Verbindung gebracht, an dem möglicherweise eine Schlacht zwischen den Truppen des böhmischen Königs Jiřík von Poděbrady und des ungarischen Königs Matthias Corvinus stattfand. Die vorsichtige Überlieferung bleibt dabei Teil des historischen Bezugs, ohne den möglichen Schauplatz zu einer gesicherten Schlachtstätte zu erklären.

In Mistřice steht außerdem die Kapelle „Chapel of the Holy Trinity“. Sie stammt aus den Jahren 1874 bis 1883: Der Bau begann 1874, wurde durch einen verheerenden Brand unterbrochen und 1883 fertiggestellt. Am 10. November 1884 wurde die Kapelle geweiht. Im Inneren befinden sich Gemälde des Malers Kubíček sowie Statuen der Jungfrau Maria, des heiligen Wenzel, des heiligen Florian, der heiligen Teresa und der heiligen Anna.

Geschichte

Auch Javorovec bewahrt eigenständige historische Bezugspunkte. Oberhalb des Ortes steht an der alten Straße nach Uherské Hradiště ein Kreuz aus dem Jahr 1740 mit einem Kryptogramm in alter tschechischer Sprache. In Javorovec befindet sich zudem eine barocke Kapelle. Die Familie von František Josef Bulín ließ sie über seiner gemauerten Grabstätte errichten; die gemauerte Kapelle ist der Jungfrau Maria geweiht. Diese Widmung wird als Dank für das Ende einer Pestepidemie beschrieben.

Eine weitere Verbindung durch das Gebiet bildet die Cyrilometodějská stezka. Sie verläuft zwischen Maršov und Uherské Hradiště durch Pašovice und Mistřice.

Ebenso lassen sich enthaltene Leistungen, einzelne Preisbestandteile sowie Buchungs- und Stornierungsbedingungen gegenüberstellen. Diese Angaben helfen dabei, Angebote transparent zu lesen, ohne Leistungen oder Konditionen vorauszusetzen, die nicht auf der jeweiligen Seite genannt werden.

Weitere Orte im selben übergeordneten Gebiet: Kostelany Nad Moravou, Horní Němčí, Záhorovice, Pitín, Boršice U Blatnice, Lopenik, Vápenice, Polešovice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Uherské Hradiště.

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