Omsk ist die westlichste der größten Städte der Region Westliches Sibirien. Die Stadt wurde von Expeditionsabteilung unter Führung von Oberstleutnant I.D. Bucholz im Jahre 1716 am Ufer der Flüssen Omj und Irtysch als die Festung für Schutz der südlichen und östlichen Grenzen des russischen Reiches gegründet. Der stärkste Antrieb zur Entwicklung der Stadt Omsk gab die Verlegung der Eisenbahnstrecke Transsib. Ab dieser Zeit wurde die Stadt zu einem Handels- und Industriezentrum von Sibirien.
Eine der bemerkenswerten Tatsachen in der Geschichte der Stadt ist die, dass Omsk seit Juni 1918 bis November 1919 die Hauptstadt des russischen Reiches und die Residenz des Admirals A.W. Koltschak war, des Führers der Monarchievertreter, die sich nach dem Staatsstreich 1917 Weiße Garde nannten. Vor allem dank dieser Tatsache nennt man heutzutage Omsk „die Hauptstadt von Sibirien“ und „die dritte Hauptstadt“ nach Moskau und Sankt-Petersburg.
Das moderne Omsk ist das Zentrum des Erdölbergbaus, der Chemie- und Petrochemieindustrie und der Brennstoff- und Energieversorgung. Hier befinden sich die größten russischen Maschinenfabriken und metallverarbeitende Unternehmen sowie Betriebe der Militärindustrie. Jährlich veranstaltet man in Omsk zahlreiche Messen und Ausstellungen von regionaler und internationaler Bedeutung.
Dank seinen großen Waldmassiven, reichen Naturschätzen und dem historischen Erbe ist die Region Omsk nicht nur für Geschäftstourismus sondern auch für Kultur-, Erholungs- und Ökoreisen besonders interessant. Auf dem Territorium des Gebietes Omsk befinden sich über 1700 historische und kulturelle Denkmäler: von altertümlichen Siedlungen über Grabhügeln und bis modernen Komplexen. Als besonders interessante sind folgende Denkmäler zu erwähnen: die Kathedrale Nikolski Kasatschi Sobor (1840) und der Palast des General-Gouverneurs von westlichen Sibirien (1861). Wenn Sie nach Omsk reisen, besuchen Sie unbedingt die Kathedrale Spasski Sobor in Tara, Meisterwerk der Baukunst des 18. Jahrhunderts.
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