Balaklawa
Ein kleines Städchen Balaklawa liegt am Ufer der gewundenen Bucht am Stadtrand von Sewastopol. Balaklawa ist eine der ältesten Siedlungen der Krim. In der türkischen Sprache bedeutet dieser Name "das Nest des Fisches". Die Geschichte von Balaklawa ist reich. Viele Völkern haben ihre Spuren auf diesem bezaubernden Land hinterlassen.
Das Leben der Stadt ist mit der Balaklawer Bucht eng verbunden.Sie ist von allen Seiten von den majestätischen Felsen umgeben und ist vom kalten Seewind sicher versteckt. Damit ist die Stadt ist einer der bequemsten und sichersten Standorte für die Schiffe entlang der Küste der Krim. Man glaubt, dass diese Bucht das Urbild des homerischen Hafens von Listrigonen sei.
Balaklawa hat keine Hotels, Pensionen und Erholungsheime wie andere Krimstädte. Die Hauptattraktion sind hier die besten Badestrände in kleinen Buchten, die allesamt außerhalb der Stadt liegen. Besonders beliebt sind der Serebrjanij - Badestrand (der Silberne Badestrand) und der Solotoj - Badestrand (der Goldene Badestrand). Man kann diese Strände auf dem Seeweg erreichen. Der Gebirgsweg nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch. Dafür entdeckt man auf dem Fußweg aber ein wunderschönes Meerespanorama.
Die Ruinen der genuesischen Festigung Tschembalo geben Balaklawa den Zauber und die Aura des Altertums. Von dem Berggipfel Kastron sieht man das ruhige Stadtleben. Die Kaps Aja, Laspi, Saritsch und Fiolent wird man von deren Schönheit und Originalität überrascht. Diese Gegenden hatten die russischen Schriftsteller und Dichter A. Kuprin, A. Achmatowa und M. Zwetajewa gern. Kuprin liebte Balaklawa. Er schrieb: "Meiner Meinung nach, es gibt keinen Ort, der für die schriftstellerische Arbeit besser ist."
Es lohnt sich, in Balaklawa zu verweilen. Die Taucher finden hier auch was - unvergeßliches Tauchen in den Wasserstrudeln. In der Umgebung von Balalawa gibt es viele versenkte Schiffe. Und die Spaziergänge durch sonnige Abhänge der Küste, romantische Abende in Fischrestaurants und die Seereisen lassen warme Erinnerungen in der Seele.
Balaklawa zwischen Bucht und Geschichte
Balaklawa ist vor allem durch die geschuetzte Bucht, die Festungsreste oberhalb des Hafens und die maritime Geschichte bekannt. Der Ort lässt sich gut zu Fuß erkunden, verlangt aber für Aussichtspunkte und Wege am Hang etwas Zeit. Viele Besucher verbinden Balaklawa mit Bootsausfluegen, Spaziergängen am Wasser und Abstechern in die Umgebung von Sewastopol. Wegen der Lage auf der Krim sollten aktuelle Einreise-, Sicherheits- und Verkehrsbedingungen vor einer konkreten Reise immer separat geprüft werden.
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