UEFA präsentiert EM-Logo in Kiew

Statue in Kiew
Städtereisen nach Kiew werden während der Fußball-EM 2012 besonders interessant sein.

Am vergangenen Freitag wurden in Kapstadt die Vorrunden-Gruppen zur Fußball-WM 2010 in Südafrika ausgelost, in einer Woche blickt Fußball-Europa nach Kiew in die Ukraine. In der Hauptstadt werden am 14. Dezember, also am kommenden Montag, das offizielle Logo sowie der Slogan für die Fußball-EM 2012 vorgestellt, die in der Ukraine und Polen stattfinden wird.

Die zweite Fußball-EM in Osteuropa nach 1976 im damaligen Jugoslawien stand lange auf der Kippe, da es in Polen und vor allem der Ukraine erhebliche Verzögerungen beim Bau der Stadien gab, so dass bereits über ein Entzug der Gastgeberrolle durch den Kontinentalverband UEFA spekuliert wurde.

Mit der Bestätigung des bevorstehenden Termins in Kiew dürften jedoch auch bei der UEFA die letzten Zweifel an der EM-Tauglichkeit der Ukraine und Polens vom Tisch sein, so dass der Countdown am kommenden Montag starten kann. Spannend bleibt hingegen noch die Frage, in wie vielen und welchen Städten die Fußball-EM 2012 über die Bühne gehen wird. Während in Polen bereits vier Städte bestätigt wurden - Warschau, Posen, Danzig, Breslau - steht dieser formale Schritt in der Ukraine noch aus.

Kiew dürfte dabei jedoch auf jeden Fall gesetzt sein, gute Chancen haben außerdem Dnjeprpetrowsk, Donezk und Lemberg. Die Antwort auf die Frage nach den Spielorten bei der Fußball-EM 2012 in der Ukraine und Polen gibt die UEFA im Rahmen einer Sitzung des Exekutivkomitees am 10./11. Dezember auf Madeira in Portugal.

Hotels in Kiew und Hotels in Lemberg stehen schon jetzt in ausreichender Zahl zur Verfügung, so dass in den verbleibenden 30 Monaten bis zur Fußball-EM 2012 in der Ukraine und Polen vor allem in die Infrastruktur rund um die Stadien und den öffentlichen Nahverkehr investiert werden muss. Weitere Hotels sind jedoch in der Ukraine wie auch in Polen bereits im Bau, um den erhöhten Bedarf während der EM-Endrunde in Osteuropa in jedem Fall abdecken zu können.  

Foto: imagebank max-td

Datum: 07.12.2009

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