Zum Inhalt

Podwilk: Naturschutz und Kirchenkunst

Unterkünfte in Podwilk

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Podwilk lässt sich über zwei unterschiedliche Themen kennenlernen: das Bembeńskie-Naturschutzgebiet mit seinen geschützten Pflanzenbeständen und die St.-Martins-Kirche mit besonderen Architektur- und Ausstattungsdetails. So können Sie bei Ihrer Reiseplanung einschätzen, ob Sie sich eher für Natur, sakrale Baukunst oder beides interessieren.

File:Podwilk kościół BG2.jpg File:Podwilk kościół BG2.jpg Foto: Jerzy Opioła via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kurzfakten zu Podwilk

  • Das Bembeńskie-Naturschutzgebiet wurde 2001 eingerichtet.
  • Es umfasst 40,54 Hektar und besteht aus zwei getrennten Teilen.
  • Zu den geschützten Pflanzenarten zählt die weichhaarige Flockenblume.
  • Die St.-Martins-Kirche besitzt bauchige Zeltdächer am Turm und an den Dachreitern.
  • Im Kirchturm hängt eine Glocke aus dem Jahr 1702.

Was schützt das Bembeńskie-Naturschutzgebiet?

Das Naturschutzgebiet wurde zum Schutz von Moorfichtenbeständen, Schwarz- und Grauerlen sowie geschützten und seltenen subalpinen krautigen Pflanzenarten eingerichtet. Damit benennt der Schutzanlass sowohl bestimmte Gehölze als auch eine Gruppe von Pflanzen, die nach ihrer Höhenstufe eingeordnet wird. Für Naturinteressierte bietet das Gebiet so einen konkreten Bezug zu den Pflanzenbeständen, die in Podwilk unter Schutz stehen.

Mit 40,54 Hektar und zwei getrennten Teilen ist das Gebiet räumlich genau beschrieben. Die Flächenangabe und die Aufteilung ergänzen den Schutzanlass um zwei weitere hilfreiche Eckdaten: Sie zeigen, auf welches Gebiet sich der Name bezieht und dass es nicht aus einer einzigen zusammenhängenden Fläche besteht. Die weichhaarige Flockenblume ist eine ausdrücklich genannte geschützte Art. Sie gibt dem allgemeinen Hinweis auf seltene und geschützte Pflanzen ein konkretes Beispiel.

Wenn Sie auf Reisen besonders auf Natur- und Pflanzenthemen achten, können Sie diese Angaben als Orientierung für Ihren thematischen Schwerpunkt nutzen. Das Schutzgebiet steht dabei für eine andere Art des Entdeckens als die architektonischen und kunsthistorischen Details der Kirche.

Welche Besonderheiten hat die St.-Martins-Kirche?

Am Turm und an den Dachreitern der St.-Martins-Kirche fallen die bauchigen Zeltdächer als charakteristisches Architekturelement auf. Sie sind ein klar benennbares Merkmal des Kirchenbaus und bieten einen konkreten Einstieg, wenn Sie sich für sakrale Architektur interessieren. Die Beschreibung lässt sich außerdem mit den überlieferten Ausstattungsdetails verbinden, ohne dass beide Themen dasselbe erzählen: Das Dach prägt die Baugestalt, die erhaltenen Stücke geben Einblick in die frühere Ausstattung.

Zu diesen erhaltenen Teilen gehören eine Kanzel mit einem Relief des heiligen Johannes des Täufers, ein Seitenaltar und zwei Rokoko-Beichtstühle. Über der Tür zur Sakristei befindet sich außerdem ein Stuckrelief des heiligen Wendelin. Die Details machen die Kirche für Kulturinteressierte auch jenseits ihrer äußeren Form interessant. Sie können dabei unterschiedliche Aspekte im Blick behalten: die genannten Ausstattungsstücke, das Relief an der Sakristeitür und die Gestaltung von Turm und Dachreitern.

Ein weiteres datierbares Detail befindet sich im Turm: Zwischen Glocken aus der Zwischenkriegszeit hängt eine Glocke aus dem Jahr 1702. Ihr Durchmesser beträgt einen halben Meter. Diese Kombination aus einer konkret datierten Glocke und den Glocken aus einer späteren Epoche ergänzt die architektonischen Merkmale um einen eigenen Aspekt der Kirchengeschichte.

Wie wählen Sie den Schwerpunkt Ihrer Reise?

Das Naturschutzgebiet bietet einen klar umrissenen Bezug zu geschützten Pflanzenbeständen; die St.-Martins-Kirche eröffnet einen kulturellen Schwerpunkt mit Architektur, Ausstattung und Glocke. Wenn Sie beide Themen ansprechend finden, können Sie sie gemeinsam in Ihre Überlegungen einbeziehen, ohne sie auf denselben Reisetyp reduzieren zu müssen. Anschließend können Sie nach einem Hotel in Podwilk suchen und die Unterkunftsoptionen anhand Ihrer eigenen Reiseplanung vergleichen.

Weitere Reiseziele entdecken: Czorsztyn, Łapsze Niżne, Grywałd, Bad Rabka, Raba Wyżna, Dursztyn, Chyżne, Mizerna.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

FAQ

Wann wurde das Bembeńskie-Naturschutzgebiet eingerichtet?

Es wurde 2001 zum Schutz bestimmter Gehölze und geschützter sowie seltener subalpiner krautiger Pflanzenarten eingerichtet.

Welche geschützte Pflanzenart wird für das Gebiet genannt?

Zu den gesetzlich geschützten Pflanzenarten zählt die weichhaarige Flockenblume.

Was ist über die Glocke im Turm der St.-Martins-Kirche bekannt?

Eine Glocke aus dem Jahr 1702 hängt zwischen Glocken aus der Zwischenkriegszeit und hat einen Durchmesser von einem halben Meter.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nowotarski.