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Stargard entdecken: Stadtmauern, Kultur und Hotels

Unterkünfte in Stargard

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Stargard verbindet mittelalterliche Stadtmauern, die Marienkirche und eine lange Stadtgeschichte mit einem Rundweg durch die Altstadt und einer Radroute ins Umland. Für Ihre Reiseplanung hilft es, Stargard von Zielen in der Gmina Stargard und nahegelegenen Orten zu unterscheiden.

File:Ratusz Miejski w Stargardzie - Nr rejestru zabytku A-1475+A1469.jpg File:Ratusz Miejski w Stargardzie - Nr rejestru zabytku A-1475+A1469.jpg Foto: Małgorzata Jakubowska via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kurzfakten zu Stargard

  • Die Marienkirche und die mittelalterlichen Stadtmauern wurden 2010 als Denkmal der Geschichte anerkannt.
  • Die Stadtmauern sind nahezu entlang ihres gesamten Verlaufs mit Wehrtoren und Bastionen erhalten.
  • Der Rundweg „Stargard – Juwel Pommerns“ führt durch die Altstadt und ist etwa 3 Kilometer lang.
  • Eine Museumsausstellung behandelt die Stadtgeschichte vom 13. Jahrhundert bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts.

Was erzählen die Stadtmauern und das Museum?

Am 17. September 2010 erkannte eine Verordnung des Präsidenten der Republik Polen die Marienkirche und die mittelalterlichen Stadtmauern von Stargard als Denkmal der Geschichte an. Die Befestigung ist auch innerhalb Westpommerns bemerkenswert: Nur wenige Beispiele mittelalterlicher Stadtbefestigungen in der Region sind nahezu entlang ihres gesamten Verlaufs mit Wehrtoren und Bastionen erhalten. Damit prägen nicht nur einzelne Bauwerke, sondern ein weitgehend zusammenhängender Zug der Stadtmauern das historische Bild.

Eine Museumsausstellung spannt einen weiten zeitlichen Bogen: Sie stellt die Geschichte der Stadt von ihrer Gründung im 13. Jahrhundert bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts dar. Zusammen mit dem Blick auf die Befestigung bietet sie zwei unterschiedliche Zugänge zur Stadtgeschichte – die Entwicklung Stargards über mehrere Jahrhunderte und die bis heute erhaltenen Elemente seiner mittelalterlichen Anlage.

Welche Routen und Veranstaltungen gibt es?

Der Rundweg „Stargard – Juwel Pommerns“ führt durch die Altstadt und umfasst ungefähr 3 Kilometer. Eine zweite Option für die Routenplanung ist die rote Radroute „Durch die Drumlins des Stargarder Landes“. Sie führt von Stargard über Lipnik, Zieleniewo, Morzyczyn, Grzędzice, Żarowo, Rogowo und Lubowo zurück nach Stargard. Während für den Rundweg eine ungefähre Länge angegeben ist, ist die Radroute durch ihren Verlauf und die genannten Orte charakterisiert.

Das Historische Fest „Im Land des Greifen“ organisiert das Archäologisch-Historische Museum seit 2014 im Rahmen der Stargarder Tage im Piastenpark bei der Bastei. Es gilt als Veranstaltung für ganze Familien, Geschichtsinteressierte und Menschen, die ein Juniwochenende aktiv verbringen möchten.

Welche Ziele ergänzen Stargard im Umfeld?

Im Gebiet der Gmina Stargard unterscheiden sich auch die Landschaftsräume: Der westliche Teil liegt in der Pyrzycka-Ebene, der östliche in der Nowogardzka-Ebene. Im Westen der Gmina befindet sich der Miedwie-See, einer der fünf größten Seen Polens. Im östlichen Teil fließen die Ina und ihre Nebenflüsse Krąpiel und Mała Ina. Diese geografischen Bezüge gehören zum Gemeindegebiet und ergänzen den Blick auf die Stadt Stargard um weitere regionale Orientierung.

Ein geologisches Beispiel aus der Gmina ist das 4,7 Hektar große Reservat Ozy Kiczarowskie. Es liegt südlich von Kiczarowo an der Straße 149 zwischen Stargard und Chociwel und wurde 1962 eingerichtet. Das Reservat der unbelebten Natur umfasst glaziale Sande und Kiese, die wallartige Rücken und langgestreckte Hügel bilden. Bei Małkocin, etwa 7 Kilometer nördlich von Stargard, liegt neben dem Ort die stillgelegte Schmalspurbahnstrecke von Stargard nach Dobra Nowogardzka.

Auch Bauwerke und Kunstdenkmale verteilen sich auf Orte der Gmina. Das Schloss Barzkowice ist ein eklektisches Gebäude des 19. Jahrhunderts, das 1911 erweitert wurde und Motive des Klassizismus und der Neorenaissance aufweist. Zum Ort gehört ein 12,7 Hektar großer Park mit bemerkenswerten Tulpenbäumen; eine Lindenallee und eine Ulmenallee sind als gemeinschaftliche Naturdenkmale anerkannt. Die Wandmalereien von Grzędzice zählen zu den einzigartigen und ältesten ihrer Art in Westpommern. In Poczernin steht die im 15. Jahrhundert aus Findlingen errichtete Kirche des Erzengels Michael mit einer hölzernen Turmhaube von 1850. Sie bewahrt außerdem einen spätgotischen Altar mit Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert sowie drei gotische Portale.

In der näheren Umgebung liegen weitere Ziele. Das Schloss in Pęzino. Schloss Pęzino liegt etwa 13 Kilometer östlich von Stargard und gilt als eines der am besten erhaltenen Wohn- und Wehrgebäude in Pommern. Die Johanniter errichteten es in seiner ursprünglichen Form um die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert. In Koszewo am Ostufer des Miedwie-Sees, etwa 15 Kilometer von Stargard entfernt, befindet sich eine unbewachte Badestelle.

Wie wählen Sie Hotel und Ausgangspunkt?

So lässt sich der Ausgangspunkt an Ihren Plänen ausrichten, ohne Stadt- und Gemeindeziele gleichzusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Insko, Dobrzany, Stargard Szczeciński, Rekowo, Żukowo, Granica, Chociwel, Koszewko, Oświno, Brudzewice und Sowno.

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FAQ

Was ist an den Stadtmauern von Stargard besonders?

Sie gehören zu den wenigen mittelalterlichen Stadtbefestigungen in Westpommern, die nahezu entlang ihres gesamten Verlaufs mit Wehrtoren und Bastionen erhalten sind. Gemeinsam mit der Marienkirche wurden sie 2010 als Denkmal der Geschichte anerkannt.

Wie lang ist der Rundweg „Stargard – Juwel Pommerns“?

Der Rundweg führt durch die Altstadt und ist ungefähr 3 Kilometer lang.

Welche Ziele liegen östlich von Stargard?

Pęzino liegt etwa 13 Kilometer östlich von Stargard; dort steht ein historisches Schloss. In Koszewo am Ostufer des Miedwie-Sees, etwa 15 Kilometer von Stargard entfernt, gibt es eine unbewachte Badestelle.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westpommern.