Botosani: Hotels und Unterkünfte
Das Muzeul Județean Botoșani stellt in 17 Ausstellungssälen die bedeutendsten Entwicklungsepochen der Region Botoșani von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart dar. Dort ist außerdem Cucuteni-Keramik ausgestellt; die Exponate wurden in großen Ausstellungen im Vatikan, in der Schweiz und in Polen gezeigt.
File:Magura Hill, Ibanesti village, Botosani, Romania (12271643183).jpg
Foto: Costel Slincu from Iasi, Romania via Wikimedia Commons, CC BY 2.0
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Kultur und Geschichte
Die Casa Memorială „Nicolae Iorga“ ist das einzige erhaltene Gebäude aus dem 19. Jahrhundert unter den zehn Wohnhäusern, in denen die Familie Iorga während seiner Kindheit und Jugend lebte. Dort werden zahlreiche kulturhistorisch wertvolle Objekte mit Bezug zur Persönlichkeit des Historikers Nicolae Iorga aufbewahrt. In den zwei von Zulnia Iorga und ihren Kindern Nicolae und George genutzten Räumen zeigt die Casa Memorială eine zeitgenössische Rekonstruktion der damaligen Wohnsituation.
Die Kunstabteilung der Galeriile de Artă „Ștefan Luchian“ umfasst mehr als 2.300 Kunstwerke. Besucher können dort Werke der aus Botoșani stammenden Künstler Ștefan Luchian, Octav Băncilă, Constantin Piliuţă, Petre Achiţenie, A. M. Agripa, Ion Murariu und Constantin Radinschi sehen. Die Sammlung der Casa Muzeală „Ștefan Luchian“ umfasst außerdem zahlreiche Stücke, die von Verwandten gestiftet wurden, die zu Lebzeiten des Malers Ștefan Luchian lebten.
Das Muzeul de Etnografie ist in der Casa Manolache Iorga untergebracht, einem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Die Ausstellung umfasst Exponate zur Volksarchitektur, zu den Tätigkeiten und Handwerken der Region, zur Keramik, zu Möbeln, Textilien und Trachten, zu den Bräuchen an Weihnachten und Neujahr sowie zu den verzierten Eiern. Das Muzeul Județean Botoșani zeigt zudem eine teilweise Rekonstruktion der ältesten menschlichen Behausung Südosteuropas, die in Ripiceni entdeckt wurde.
Das Kloster Coșula war ein bedeutendes Kulturzentrum, in dem im 18. Jahrhundert die erste rumänische Übersetzung von Herodot angefertigt wurde. Die originale Innenmalerei der Kirche des Klosters Coșula stammt aus dem Jahr 1538.
Die Juni-Ausgabe der Zilele Eminescu findet in Botoșani jährlich um den 15. Juni statt und hat mehr als 40 Ausgaben erreicht.
Natur
Lacul Stânca-Costești ist eines der sechs besonderen Vogelschutzgebiete im Kreis Botoșani und trägt die Kennung ROSPA0058. Pădurea Tudora ist unter der Kennung RONPA0248 mit Bezug zur Eibe als geschütztes Naturgebiet aufgeführt.
Das Memorialul Ipotești bietet einen virtuellen Rundgang für Besuche aus der Ferne an. Der Lacul cu nuferi gehört zum Bestand des Memorialul Ipotești und gilt als Naturdenkmal. Das Memorialul Ipotești führt die Casa Memorială Mihai Eminescu als besuchbare Sehenswürdigkeit auf.
Orte und Museen in Dorohoi
Im Muzeul Memorial „George Enescu“ in Dorohoi gibt es einen Musiksalon, in dem regelmäßig Konzerte und Rezitale stattfinden. Das Muzeul de Științele Naturii in Dorohoi verfügt über 17 Ausstellungssäle, darunter neun Säle mit naturkundlichen Objekten sowie acht Säle mit Glas- und Porzellanausstellungen.
Die naturkundlichen Bestände des Muzeul de Științele Naturii in Dorohoi umfassen etwa 276.000 Exemplare aus allen systematischen Gruppen. Außerdem verfügt das Museum über einen kleinen Bereich mit exotischen Vögeln und Fischen.
Routen
Die ökumenische Touristenroute im Kreis Botoșani führt von Botoșani über Stăuceni, Băluşeni, Coşula, Frumuşica, Suliţa, Durneşti, Ştiubieni, Păltiniş, Darabani, Hudeşti, Dorohoi, Hilişeu Horia, Şendriceni, Văculeşti, Brăieşti, Mihai Eminescu, Curteşti und Vorona bis nach Cristeşti. Die Route umfasst das Kloster Sf. Nicolae in Coșula und Sihăstria Voronei.
Die Botoșani–Vorona-Route wird mit 18 km, einer Dauer von sechs Stunden, dem Schwierigkeitsgrad leicht und Botoșani als Ausgangspunkt beschrieben. Die Vorona-Route umfasst einen markierten Fußweg durch den Wald von Sihăstria Voronei zum Altarul din peșteră des frommen Onufrie aus dem 17. Jahrhundert; dort befinden sich auch die Spuren einer alten Kapelle.
In Vorona gibt es ein Netzwerk agrotouristischer Höfe, in denen Gäste die traditionelle moldauische Gastronomie kennenlernen und natürliche kulinarische Erzeugnisse erhalten können.
Weitere verknüpfte Teilgebiete sind Botoşani, Costinești, Zăiceşti, Ștefănești und Mesteacăn.
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