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Costinești zwischen Kirchenbau und Ortsgeschichte

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Costinești verbindet eine klar datierte Kirchenbaugeschichte mit schriftlichen Spuren des Ortes und einem archäologischen Hinweis auf eine viel ältere Siedlungszeit. Im Mittelpunkt steht die Kirche „Sfinții Arhangheli Mihail și Gavriil“, deren Bau aus behauenem Stein 1941 begann. Fertiggestellt wurde sie 1963 und am 6. Dezember geweiht. Die lange Bauzeit und das Weihejahr gehören ebenso zu ihrer Geschichte wie ihre Ausstattung und die Erinnerungsstücke aus einem älteren Gotteshaus. Der Kirchenbau verbindet den Baubeginn von 1941 mit einer Ausstattung, deren einzelne Bestandteile aus deutlich älteren kirchlichen Zusammenhängen stammen.

Kultur

Die Ikonostase der Kirche „Sfinții Arhangheli Mihail și Gavriil“ wurde aus einer Kirche in Stulpicani übernommen und 1853 angefertigt. Eine frühere Kirche im Dorf Costinești wurde 1886 durch einen Brand zerstört. Aus dieser früheren Holzkirche bewahrt die heutige Kirche unter anderem ein „Penticostal“ aus dem Jahr 1800 und ein Evangelium von 1806. In Costinești besteht außerdem die Pfarrei „Sfinții Voievozi Mihail și Gavriil“.

Die Jahreszahlen an Bau, Ikonostase und erhaltenen kirchlichen Gegenständen reichen über mehrere Generationen.

Geschichte

Die früheste dokumentierte Erwähnung von Costinești stammt vom 6. Juni 1617. In einem Dokument aus dem Jahr 1620 wird Costinești unter dem Namen „Șarba“ geführt. Der heutige Name leitet sich vom Personennamen Costin ab. Wer Costin war und wann er lebte, lässt sich nicht näher bestimmen.

Archäologie

Auf dem Gebiet von Costinești entdeckten N. Beldiceanu und Gr. Butureanu zwischen 1892 und 1895 an einem nicht näher bestimmten Fundort eine Siedlung, die vermutlich der Cucuteni-Kultur angehörte. Der Fundort ist nicht genauer festgelegt; die Zuordnung zur Cucuteni-Kultur bleibt als Vermutung gekennzeichnet. Die archäologische Spur reicht zeitlich deutlich weiter zurück als die schriftliche Erwähnung des Ortes.

Weitere Ziele: Mesteacăn, Botoşani, Zăiceşti, Ștefănești

Landschaft

Die West- und Nordseite von Costinești wird vom rechten Ufer des Baches Bucecea begrenzt. Der Bach bildet an diesen beiden Seiten eine konkrete räumliche Grenze des Ortes. Streckenbedingungen können sich ändern und sollten vor Reisebeginn geprüft werden. Transportfahrpläne gehören bei einer Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Vorbereitung und können kurz vor der Abfahrt kontrolliert werden. Straßenbezeichnungen dienen bei der Tagesplanung als konkrete Zuordnung einer Verbindung. Aktuelle Verkehrsmeldungen können bei der Vorbereitung einer Straßenfahrt zusätzlich berücksichtigt werden.

Geografische Einordnung

Die Gemeinde Leorda liegt an einer historischen Route, die einst die Ostsee, Polen und die Moldau verband. Ihr Verlauf führte von Danzig über Krakau, Czernowitz, Iași und Galați. Diese Verbindung gehört ausdrücklich der Vergangenheit an. Für die Verbindung zwischen Leorda und Costinești trägt die Straße die Bezeichnung DC66A.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Botosani.

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