Mesteacăn: Kirche, Kapelle und historische Spuren
Besonders greifbar wird Mesteacăn an der Geschichte der Parohia Mesteacăn. Sie wurde am 12. Juli 1998 gegründet, als der Grundstein für die künftige Kirche gelegt wurde. Das Innere der Kirche der Parohia Mesteacăn wurde zwischen 2005 und 2009 in der Technik „a seco“ ausgemalt. Am 23. August 2009 wurde die Kirche geweiht. Die kirchliche Anlage verbindet damit einen klar datierten Gründungsbeginn mit einer mehrjährigen Ausmalung und der späteren Weihe.
Kultur
Zur örtlichen Kirchengeschichte gehört außerdem die Kapelle „Sfinții Împărați Constantin și Elena“; sie wurde bei der Gründung des Dorfes errichtet. Das Patrozinium der Parohia Mesteacăn lautet „Intrarea Domnului în Ierusalim“ und gilt im Dekanat Botoșani als einzigartig. Die Kirche liegt an der Straße in Richtung Vorona. August 2009 wurden in der Anlage der Parohia Mesteacăn sowohl das Sozialzentrum als auch die Kapelle „Sfinții Împărați Constantin și Elena“ geweiht. Dadurch stehen in diesem Zusammenhang neben der Pfarrkirche auch die ältere Kapelle und das Sozialzentrum als eigenständige Bestandteile der Anlage.
Geschichte
Eine anders gelagerte Spur ist die „Movila Schit Orăşeni de la Mesteacăn“. Sie ist ein außerhalb des Siedlungsbereichs gelegener Grabhügel im Wald von Sarafineşti. Der Grabhügel liegt links an der Nationalstraße Fălticeni–Botoşani, 900 Meter süd-südwestlich vom Forstkanton. Die Bezeichnung und die Lage verweisen dabei auf einen Ort außerhalb des Dorfbereichs und unterscheiden diese historische Spur deutlich von der kirchlichen Anlage im Ort.
Geografische Einordnung
Mesteacăn ist über die Straße Sarafineşti–Mesteacăn–Orăşeni Deal–Botoşani mit Botoşani verbunden; diese Verbindung wird von den Einwohnern von Mesteacăn und Sarafineşti genutzt. Außerdem liegt Mesteacăn zwei Kilometer vor dem Eingang zur Gemeinde Vorona. Damit nennen die Ortsangaben sowohl die Verbindung in Richtung Botoşani als auch die separate Lage vor dem Gemeinde-Eingang von Vorona.
Bei einer Fußwallfahrt zum Kloster Vorona gehörte das Dorf Mesteacăn zu den letzten Stationen. Für den 7. September 2026 wurde eine mehr als 20 Kilometer lange Fußwallfahrt zum Kloster Vorona angekündigt; die Route sollte durch einen Waldabschnitt führen und einen Halt am Ortseingang von Mesteacăn umfassen. Die Angabe zu Mesteacăn als einer der letzten Stationen und die angekündigte Route beschreiben dabei zwei miteinander verbundene, aber unterschiedliche Aspekte der Wallfahrt.
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