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Râu Bărbat – Römisches Kastell, Gletschersee und Wanderwege

Das archäologische Gelände Râu Bărbat–Cetate umfasst ein römisches Marschlager von 120 × 80 Metern. Teile des römischen Marschlagers sind stellenweise bis zu 2 Meter hoch erhalten. Schon diese beiden Angaben geben dem historischen Bezug von Râu Bărbat eine ungewöhnlich konkrete räumliche Dimension.

File:RO HD Rau Barbat (1).JPG File:RO HD Rau Barbat (1).JPG Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur und Geschichte

Das römische Kastell von Râu Bărbat ist ein archäologisches Gelände auf dem Gebiet der Gemeinde Pui, nahe dem Dorf Râu Bărbat im Kreis Hunedoara. Zugleich belegt es die römische Präsenz sowie die militärische Organisation des Römischen Reiches in der Provinz Dakien. Der Ort steht damit nicht nur für einzelne bauliche Überreste, sondern auch für einen klar benannten historischen Zusammenhang.

Im weiteren regionalen Umfeld von Râu Bărbat liegt Dacia, eine antike Stätte. Ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld befindet sich das Denkmal Crucea Eroilor de pe Muntele Straja. Die beiden Ziele erweitern den historischen Blick über den unmittelbaren Ortsbezug hinaus, ohne denselben archäologischen Charakter zu haben.

Für Ihre Reiseplanung lassen sich die Kulturbezüge als eigener Themenbereich betrachten. Das Marschlager und das Kastell stehen dabei für Archäologie und römische Geschichte, während die weiter regional eingeordneten Ziele einen zusätzlichen Bezug zur Umgebung herstellen.

Natur und Wanderwege

Der Wanderweg Pui–Hobiţa–Tăul Ţapului–Porţile Închise führt von Pui durch Râu Bărbat und Hobiţa auf einer Forststraße am Tal des Râul Bărbat bis in die Nähe von Stâna de Râu. Râu Bărbat ist damit Bestandteil eines ausdrücklich benannten Wegverlaufs, der mehrere Orts- und Landschaftsnamen miteinander verbindet.

Tăul Ţapului ist ein Gletschersee mit einer Insel. Der See bildet innerhalb der genannten Landschaftsbezüge einen eigenen Naturpunkt neben dem Verlauf des Wanderwegs.

In der Umgebung von Râu Bărbat liegen der Berg Piatra Barului, der Gipfel Brădețului, der Gipfel Piatra Meteștilor und der Gipfel Capu Găieriului. Die vier eigenständig benannten Punkte geben der näheren Landschaft mehrere geografische Bezugspunkte, die sich in der persönlichen Planung getrennt voneinander betrachten lassen.

Die Naturangaben reichen damit von einem Talweg über einen Gletschersee bis zu mehreren Gipfeln.

Routen und Orientierung

Die Route 14 verbindet Stâna de Râu, Tăul Țapului, Porțile Închise, Vf. Păpușa, Vf. Păpușa Mică und Șaua Custurii und führt zurück nach Stâna de Râu. Ihre Beschreibung nennt somit einen geschlossenen Verlauf mit Ausgangs- und Rückkehrpunkt sowie mehreren benannten Stationen.

Stâna de Râu ist von Hobița aus über die unbefestigte Kreisstraße DJ 667 durch das Tal des Râul Bărbat erreichbar. Für die eigene Orientierung stehen damit sowohl eine Verbindung durch mehrere Orte und Landschaftspunkte als auch eine Route mit Rückkehr nach Stâna de Râu zur Verfügung.

Bei einem Hotel in Râu Bărbat können Sie auf den Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen miteinander vergleichen. So bleiben die praktischen Rahmenbedingungen der Reise von den historischen und landschaftlichen Themen des Ortes getrennt.

Weitere Orte

Peștișu Mare, Simeria, Gurasada, Petroșani, Geoagiu Băi, Orăştie, Cib, Lupeni

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eisenmarkt.

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