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Feleag: Geschichte, Natur und Brauchtum

Feleag führt historische Spuren, lebendiges Brauchtum und Wege durch eine hügelige Landschaft zusammen.

File:RO MS Feleag (1).jpg File:RO MS Feleag (1).jpg Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Natur

Die Hügel rund um Feleag erreichen Höhen von bis zu 855 Metern. Am Zugang zwischen Mureni und Feleag liegt eine Weide mit alten Eichen, Buchen und Wildapfelbäumen. Die offene Weide mit ihrem alten Baumbestand bildet ein Landschaftselement, das durch die Fläche und die verschiedenen Baumarten geprägt ist.

Auf dem Weg zwischen Mureni und Feleag können Reisende im Schatten eines Buchenbestands rasten und an einer etwa auf halber Strecke eingerichteten Quelle trinken. Der Weg verbindet damit zwei konkrete Möglichkeiten: eine Pause unter Bäumen und eine Trinkstelle ungefähr in seiner Mitte. Beide Möglichkeiten bleiben an den Verlauf zwischen den beiden Orten gebunden. Bei einer Quelle am Weg gehört auch die eigene Trinkwasserversorgung zur üblichen Vorbereitung.

Die Gemeindestraße DC52 führt von der Kreuzung mit der DJ133 auf einer Strecke von etwa 2,5 Kilometern nach Feleag. Bei Wegen mit einer Quelle und einem Rastplatz gehören aktuelle Routenbedingungen zur üblichen Vorbereitung, besonders wenn ein Abschnitt zu Fuß eingeplant wird. Für eine Fahrt über eine Gemeindestraße können aktuelle Verkehrshinweise und Transportzeiten vor Reisebeginn geprüft werden; die genannte Strecke bleibt eine ungefähre Angabe.

Geschichte

Eine weitere historische Spur ist die Fortifikation von Feleag auf dem Nucului-Gipfel, 3 Kilometer südöstlich von Feleag. Der Gipfel bildet damit einen eigenen Schauplatz neben dem Dorf.

Feleag ist seit 1393 urkundlich belegt. In der Vergangenheit war Feleag ein Dorf rumänischer Leibeigener, die für einen ungarischen Grundherrn arbeiteten. Die frühere Dorfgesellschaft war somit durch eine konkrete Verbindung von Arbeit und Grundherrschaft gekennzeichnet.

Die Kirche Buna Vestire wurde zwischen 1860 und 1862 erbaut. Ihr Steinfundament und ihre Ziegelmauern gehören zu ihrer baulichen Gestalt. Errichtet wurde sie am Standort einer älteren Holzkirche, die inzwischen abgerissen worden war. Der bestehende Bau und der frühere Holzbau gehören dadurch zu einer gemeinsamen Standortgeschichte, in der ein Gebäude das andere zeitlich ablöste. Für Kirchenbesichtigungen können aktuelle Öffnungszeiten geprüft werden, falls der Innenraum besucht werden soll; die Baugeschichte bleibt unabhängig vom Besuchstermin bestehen.

Weitere Ziele in derselben Auswahl: Răstolița, Gheorghe Doja, Săcalu De Pădure, Sowata, Reen, Weichseldorf, Saschiz, Schaas.

Brauchtum

Der Neujahrsbrauch „Zooritul“ wurde in Feleag im Januar 2025 noch praktiziert. Beim Zooritul schlichen sich die jungen Männer um Mitternacht in die Höfe von Haushalten mit Mädchen und vertauschten deren Tore.

Auch das Dorffest von Feleag findet in der Regel jährlich am zweiten Pfingsttag statt. Bei Bräuchen und Dorffesten sollten Termine und Uhrzeiten vor der Reise kontrolliert werden, weil ein jährlich vorgesehener Festtag keinen tagesgenauen Veranstaltungsplan ersetzt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mures.

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