Trei Sate an der Târnava Mică
Trei Sate, auch Hármasfalu genannt, liegt am rechten Ufer der Târnava Mică. Die heutige Siedlung entstand 1950 durch die Vereinigung der drei Dörfer Cioc, Hotești und Ștefănești.
File:RO MS Biserica reformata din Trei Sate (fostul sat Cioc) (14).jpg
Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Geschichte und Kultur
Hotești ist seit 1567 nachweisbar. Die reformierte Kirche in Hotești wurde zwischen 1819 und 1821 errichtet und besitzt einen 1785 gefertigten Abendmahlstisch. Damit stehen an einem Ort sowohl die Bauzeit der Kirche als auch ein älteres Ausstattungsstück aus dem 18. Jahrhundert im Mittelpunkt.
Bei der reformierten Kirche in Ștefănești wurde 1890 das Kirchenschiff abgerissen und vergrößert, während der Turm erhalten blieb; am Turm ist die Jahreszahl 1872 sichtbar. Die Kirche bewahrt dadurch unterschiedliche bauliche Zeitspuren: Der erhaltene Turm und das veränderte Kirchenschiff gehören zu derselben überlieferten Anlage.
Das Barátosi-Herrenhaus in Ștefănești wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Seine Fassade ist 17 Meter breit und hat einen mittigen, von Steinsäulen getragenen Vorbau. Bei der Betrachtung des Gebäudes verbinden sich somit die zeitliche Einordnung, die präzise Fassadenbreite und das klar beschriebene Mittelmotiv zu einem architektonischen Detailbild.
Das Dorfmuseum Hotești ist in einem im 19. Jahrhundert errichteten reformierten Pfarrhaus eingerichtet. Im weiteren regionalen Umfeld von Trei Sate liegt die Kirche Biserica Cireşeni. Die historischen Hinweise verteilen sich damit auf Sakralbauten, ein Herrenhaus und ein Museum in einem früheren Pfarrhaus, ohne dass diese Zeugnisse auf denselben Gebäudetyp reduziert werden.
Traditionelle, handgewebte Westen aus Hármasfalu wurden in einer zweischäftigen Webart gefertigt, bei der rotes Kettgarn mit schwarzem Garn verwoben wurde.
Landschaft und Route
Der Gipfel Firtos-tető liegt im weiteren regionalen Umfeld von Trei Sate. Der Gipfel Vârful Aramei liegt im weiteren regionalen Umfeld von Trei Sate. Der Gipfel Vârful Pietros liegt im weiteren regionalen Umfeld von Trei Sate. Der Gipfel Vârful Stejarului liegt im weiteren regionalen Umfeld von Trei Sate. Die vier Namen bilden dabei eine eigenständige landschaftliche Bezugsebene neben der Siedlung am Flussufer.
Die DN13A ist 130 Kilometer lang und verbindet Miercurea Ciuc mit Bălăușeri an der E60/DN13. Ihre Länge und die beiden genannten Anschlusspunkte liefern eine konkrete Größenordnung für die überörtliche Straßenverbindung.
Wer Trei Sate für eine Reise mit Kultur- und Landschaftsschwerpunkt vergleicht, kann bei einem Hotel zunächst Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornobedingungen gegenüberstellen. So bleiben die benannten Kirchen, das Museum, das Herrenhaus, der Flussbezug und die Gipfel im Mittelpunkt, während die Unterkunftsentscheidung anhand der tatsächlich benötigten Rahmenbedingungen getroffen wird. Die kulturellen und landschaftlichen Schwerpunkte können so unabhängig voneinander betrachtet werden, ohne eine feste Reihenfolge oder ein bestimmtes Tagesprogramm vorauszusetzen.
Weitere Orte
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