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Costeşti: Wege, Schluchten und Kultur

File:RO MH Costești.JPG File:RO MH Costești.JPG Foto: Nicu Farcaș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Wege

Der Nationalpark Buila-Vânturarița liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Costești sowie der Gemeinden Bărbătești und Băile Olănești im Kreis Vâlcea. Zu seiner Berglandschaft gehören Karstgipfel, Kalksteinkämme, Höhlen, Schluchten, Täler, Wälder, Bergwiesen und Heuwiesen; Flora und Fauna sind vielfältig.

Im Buila-Vânturarița-Gebiet führt eine Route von der Mănăstirea Bistrița über die Cheile Bistriței, Între Râuri, das Valea Cuca und das Plaiul Zănoaga bis zur Curmătura Rodeanu. Eine weitere Strecke verläuft vom Dorf Pietreni über die Cheile Costeşti, den Cantonul Silvic Prislop, das Plaiul Netedu, den Vârful Netedu, den Vârful Lespezi, den Muntele Zănoaga und den Vârful Govora bis zur Şaua Zmeuret.

Der Weg von Pietreni über das Schitul Pătrunsa zum Schitul Pahomie gilt als Hin- und Rückweg mit einer Gehzeit von acht Stunden. Die Teilstrecken tragen die Markierungen rotes Dreieck, blauer Punkt und rotes Kreuz. Unterschiedliche Streckenführungen, Weglängen und Markierungen helfen, die Möglichkeiten für die eigene Tagesplanung zu vergleichen.

Natur

Das Muzeul Trovanților ist ein geologisches Freilichtmuseum am Fuß eines Sandsteinbruchs. Es zeigt mehrere unregelmäßig geformte, kugelige oder ellipsoide geologische Formationen, sogenannte Trovanți, die wenige Zentimeter bis mehrere Meter groß sind.

Das Muzeul Trovanților umfasst 1,10 Hektar, wurde durch den Regierungsbeschluss Nr. 1581 vom 8. Dezember 2005 als geschütztes Gebiet ausgewiesen und ist in den Nationalpark Buila-Vânturarița einbezogen. Die Cheile Costeştiului verlaufen auf einer Länge von etwa vier Kilometern entlang des Bachs Costeşti und sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Weitere Orte in dieser Ortsauswahl sind Pietrișu, Curăturile, Blidari, Marița, Băile Olăneşti, Vaideeni, Malaia und Gura Văii.

Kultur

Das Kloster Arnota ist von Costești aus erreichbar: Der Weg führt vorbei an der Mănăstirea Bistrița und bergauf in Richtung des Kalksteinbruchs von Costești bis auf 840 Meter Höhe. In der heutigen Kirche des Klosters befindet sich das Grab von Matei Basarab, der am 9. April 1654 starb.

Die Peștera Liliecilor ist über einen mit Geländern versehenen, leicht begehbaren Pfad hinter der Mănăstirea Bistrița in etwa 15 Minuten erreichbar; außer Lichtquellen ist keine besondere Ausrüstung erforderlich. In der Höhle befindet sich die kleine Höhlenkirche Ovidenia aus dem 17. Jahrhundert, die teilweise in den Fels gehauen und teilweise gemauert ist.

Der Weg durch die Cheile Bistriței beginnt im Dorf Bistrița am Tor der Mănăstirea Bistrița; dort stehen eine Informationstafel und ein Wegweiserpfosten. Die Biserica 44 de Izvoare in Pietreni ist seit 1701 urkundlich belegt, und von ihr führt ein unmarkierter, nach Nordwesten verlaufender Pfad nach etwa fünf Minuten Aufstieg zu den Cheile Costeștilor.

Die Holzkirche von Grămești in Pietreni ist auf das Jahr 1664 datiert und trägt das Patrozinium „Adormirea Maicii Domnului“. Das Kunstmuseum „Gheorghe D. Anghel“ befindet sich im Kulturzentrum Constantin Popian. Den Mittelpunkt des Museums bilden sechs Meisterwerke von Gh. D. Anghel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vâlcea.

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