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Suojarwi – Gedenkorte und Geschichte

Unterkünfte in Suojarwi

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gedenkorte und Stationen einer Route zum Zweiten Weltkrieg geben Suojarwi ein konkretes historisches Thema. Die örtlichen Erinnerungsorte lassen sich dabei von den weiter gefassten Natur- und Kulturzielen der übergeordneten Reisedestination Republik Karelien unterscheiden.

Kurzfakten zu Suojarwi

  • Im September 1984 ersetzte eine Gedenkstätte mit einer Soldatenskulptur das ursprüngliche Denkmal am Massengrab. Anlass war der 40. Jahrestag der Befreiung des Rajons Suojarvi von den deutsch-finnischen Besatzern.
  • Vor dem Grab des sowjetischen Helden P. A. Tikilyaynen steht sein bronzenes Porträt auf einem hohen Sockel aus Gabbro-Diabas.
  • Für das Brudermassengrab am Leninplatz im Zentrum Suojarwis werden 1.569 Bestattete angegeben; die Zahl stammt vom republikanischen Militärkommissariat.
  • Die Route «Rubezhi Suoyarvi» führt zu Sehenswürdigkeiten und Gedenkorten in Suojarwi und seiner Umgebung, die mit Ereignissen des Zweiten Weltkriegs verbunden sind.

Welche Erinnerungsorte können Sie thematisch unterscheiden?

Die Gedenkstätte am Massengrab verbindet ein historisches Datum mit einer ausdrucksstarken Figur: Die Skulptur zeigt einen Soldaten, der zum Angriff aufstürmt. Im September 1984 trat die Anlage an die Stelle des ursprünglichen Denkmals. Der Anlass war der 40. Jahrestag der Befreiung des Rajons Suojarvi von den deutsch-finnischen Besatzern. Damit stehen bei diesem Erinnerungsort sowohl die Darstellung des Soldaten als auch die historische Einordnung des Gedenkens im Mittelpunkt.

Ein anderes Bildmotiv begegnet am Grab des sowjetischen Helden P. A. Tikilyaynen. Dort steht sein bronzenes skulpturales Porträt auf einem hohen Sockel aus Gabbro-Diabas. Die Soldatenfigur der Gedenkstätte und das Porträt setzen unterschiedliche gestalterische Akzente: hier die Bewegung eines Angriffs, dort die Darstellung einer einzelnen Person. Am Leninplatz im Zentrum liegt außerdem ein Brudermassengrab. Die Zahl von 1.569 Bestatteten ist dem republikanischen Militärkommissariat zugeschrieben.

Was umfasst die Route «Rubezhi Suoyarvi»?

Die Route verbindet Sehenswürdigkeiten und Gedenkorte in Suojarwi und seiner Umgebung, die mit Ereignissen des Zweiten Weltkriegs zusammenhängen. Für den Abschnitt in der Stadt nennt die Beschreibung drei Stationen: das Ruhmesdenkmal, das Historisch-heimatkundliche Museum des Rajons Suojarvi und das Denkmal für die Grenztruppen des Nordwestens. So kommen an einem Thema sowohl ein Museum als auch unterschiedliche Formen des Gedenkens zusammen.

Wenn Sie sich für die lokale Geschichte interessieren, bieten die genannten Stationen verschiedene Anknüpfungspunkte: die Erinnerung an militärische Ereignisse, das Museum des Rajons und ein Denkmal für Grenztruppen. Die Route reicht über die ausdrücklich genannten Suojarwi-Stationen hinaus in die Umgebung. Die drei aufgeführten Orte sind jedoch die in Suojarwi benannten Haltepunkte.

Welche weiteren Themen bietet die Republik Karelien?

Auf Ebene der übergeordneten Reisedestination Republik Karelien stehen auch Natur- und Kulturthemen im Mittelpunkt. Im Naturschutzgebiet Kiwatsch umfasst eine Überblicksexkursion einen Spaziergang im Freien zum Wasserfall Kiwatsch sowie den Besuch der dendrologischen Sammlung und des Naturmuseums. Der Wasserfall liegt am Fluss Suna im zentralen Teil Kareliens und hat eine Fallhöhe von 10,7 Metern. Ein 1.000 Meter langer Rundweg verläuft durch ein Waldstück am Ufer der Suna nahe der Exkursionszone; die Exkursion dauert 1 bis 1,5 Stunden. Bedingungen und Buchung sollten Sie beim Betreiber prüfen.

Für Architektur bietet das Museumsreservat „Kischi“ einen anderen Schwerpunkt: Unter freiem Himmel sind dort 89 Denkmäler traditioneller Holzarchitektur zu sehen, darunter Kapellen, Häuser, Mühlen, Speicher, Dreschscheunen und Trockengestelle. Besucher können das Innere der Kirche der Fürbitte der Gottesmutter und Bauernhäuser besichtigen; in den Häusern werden traditionelle bäuerliche Handwerke vorgeführt. Auch die Petroglyphen geben dem regionalen Kulturangebot ein eigenes Profil. Das Welterbe der Onega- und Weißmeer-Petroglyphen umfasst 4.500 Felszeichnungen aus dem Neolithikum. Die Onega-Petroglyphen umfassen mehr als 1.200 Figuren; die Weißmeer-Petroglyphen zeigen überwiegend Jagd- und Segelszenen samt Ausrüstung sowie Tier- und menschliche Fußspuren.

Weitere Reiseziele entdecken: Kostomukscha, Sortavala, Pitkjaranta, Sofporog, Tiurula, Yashëzero, Chalna und Pryazha.

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FAQ

Wann wurde die Gedenkstätte am Massengrab errichtet?

Im September 1984 ersetzte sie das ursprüngliche Denkmal. Anlass war der 40. Jahrestag der Befreiung des Rajons Suojarvi von den deutsch-finnischen Besatzern.

Welche Stationen der Route sind in Suojarwi genannt?

Das Ruhmesdenkmal, das Historisch-heimatkundliche Museum des Rajons Suojarvi und das Denkmal für die Grenztruppen des Nordwestens.

Worauf bezieht sich die Zahl 1.569 am Leninplatz?

Sie bezeichnet die Zahl der Bestatteten im Brudermassengrab am Leninplatz im Zentrum Suojarwis und wird dem republikanischen Militärkommissariat zugeschrieben.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Republik Karelien.