Yanishpole: Ortsgeschichte und regionale Entdeckungen
Unterkünfte in Yanishpole
Yanishpole bietet mit einem Kriegsdenkmal und einer 2008 geweihten Kirche zwei Bezugspunkte seiner Ortsgeschichte. Die Republik Karelien ergänzt den Blick um eigenständige Kultur- und Naturziele.
Kurzfakten zu Yanishpole
- Das Kriegsdenkmal im Dorfzentrum entstand um das Grab von vier unbekannten sowjetischen Soldaten.
- Ihre Überreste wurden Mitte der 1980er Jahre an einer Weggabelung entdeckt, vier Kilometer von Yanishpole entfernt; die Beisetzung im Dorfzentrum fand am 30. Juni 1990 statt.
- Die Kirche der heiligen Märtyrerinnen Vera, Nadezhda und Lyubov und ihrer Mutter Sofia wurde von Mai 2002 bis 2008 erbaut und am 28. September 2008 geweiht.
Welche Ortsgeschichte erzählen Denkmal und Kirche?
Das Kriegsdenkmal erinnert an vier sowjetische Soldaten, deren Namen unbekannt sind. Ihre Überreste kamen Mitte der 1980er Jahre an einer Weggabelung zutage, vier Kilometer vom Dorf entfernt. Am 30. Juni 1990 wurden die Soldaten im Zentrum von Yanishpole feierlich beigesetzt. Das Denkmal entstand um ihr Grab. Entdeckung, Beisetzung und Gedenkort markieren dabei unterschiedliche Stationen: vom Fund außerhalb des Dorfes bis zur gemeinsamen Ruhestätte im Zentrum.
Eine andere Zeitspanne erzählt die Kirche der heiligen Märtyrerinnen Vera, Nadezhda und Lyubov und ihrer Mutter Sofia. Ihr Bau begann im Mai 2002 und reichte bis 2008. Am 28. September desselben Jahres weihte sie Manuil, Erzbischof von Petrosawodsk und Karelien. So stehen in der Ortsgeschichte ein Gedenkort für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten und ein Kirchenbau aus dem frühen 21. Jahrhundert nebeneinander.
Welche Kultur- und Naturziele bietet die Republik Karelien?
Die Republik Karelien bietet einen eigenen regionalen Blick auf Kultur und Landschaft. Im Naturschutzgebiet Kiwatsch umfasst eine Überblicksexkursion einen Spaziergang im Freien zum Wasserfall Kiwatsch sowie Besuche der dendrologischen Sammlung und des Naturmuseums. Der Wasserfall liegt an der Suna und hat eine Fallhöhe von 10,7 Metern. Ein 1.000 Meter langer Rundweg führt durch ein Waldstück am Flussufer nahe der Exkursionszone. Die Exkursion dauert eine bis eineinhalb Stunden; Bedingungen und Buchung sollten Sie mit dem Betreiber prüfen.
Ein anderer Schwerpunkt ist das Museumsreservat „Kischi“: Unter freiem Himmel zeigt es 89 Denkmäler traditioneller Holzarchitektur, darunter Kapellen und Häuser, Mühlen, Speicher, Dreschscheunen und Trockengestelle. Besucher können das Innere der Kirche der Fürbitte der Gottesmutter und Bauernhäuser besichtigen. In den Häusern werden traditionelle bäuerliche Handwerke vorgeführt. Der Kischi-Pogost ist ein architektonisches Ensemble mit der weltweit einzigen mehrkuppeligen hölzernen Verklärungskirche.
Auch die Petroglyphen setzen unterschiedliche Akzente. Das Welterbe der Onega- und Weißmeer-Petroglyphen umfasst 4.500 Felszeichnungen aus dem Neolithikum. Mehr als 1.200 Figuren gehören zu den Onega-Petroglyphen im Rajon Pudoschski; der Großteil befindet sich auf den zentralen Kaps Pery Nos, Besov Nos und Kladovets. Die Weißmeer-Petroglyphen zeigen überwiegend Jagd- und Segelszenen samt Ausrüstung sowie Tier- und menschliche Fußspuren.
Prüfen Sie bei der konkreten Unterkunft die Angaben zu Lage und Konditionen.
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FAQ
Wann wurde das Kriegsdenkmal in Yanishpole angelegt?
Es entstand um das Grab der vier unbekannten sowjetischen Soldaten, die am 30. Juni 1990 im Dorfzentrum beigesetzt wurden.
Wann wurde die Kirche geweiht?
Die Kirche der heiligen Märtyrerinnen Vera, Nadezhda und Lyubov und ihrer Mutter Sofia wurde am 28. September 2008 geweiht.
Wie lange dauert die Exkursion im Naturschutzgebiet Kiwatsch?
Die Überblicksexkursion dauert eine bis eineinhalb Stunden. Prüfen Sie Bedingungen und Buchung beim Betreiber.
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