Zentral-Serbien zwischen Klöstern, Bergen und Flusslandschaften
Unterkünfte in Zentral-Serbien
Natur und Wege am Rudnik
Der Berg Rudnik prägt Zentralserbien und die Region Šumadija. Der Rudnik ist von dichten Buchen-, Ahorn- und Eichenwäldern bedeckt, die von klaren Bächen und grünen Lichtungen durchzogen sind. Auf dem Rudnik führen Wanderwege zu hohen Gipfeln, darunter zum 1.132 Meter hohen Cvijić-Gipfel und zum steil abfallenden Vulkansfelsen Ostrvica.
Die Đerdap-Schlucht gilt als längste und größte Durchbruchsschlucht Europas. Die Teufelsstadt besteht aus 202 durch Erosion unter schützenden Felskappen entstandenen Erdsäulen; ein 900 Meter langer Fußweg führt zu einem Aussichtspunkt in der Teufelsstadt. Die Höhle von Risovača ist eine bedeutende archäologische und paläontologische Fundstätte in Zentralserbien.
Mokra Gora und die Šarganska osmica
Im Gebiet von Mokra Gora liegen die natürliche Sehenswürdigkeit Höhle Hajdučka und der Wasserfall Skakavac. Das Tal von Mokra Gora und der Šargan-Pass bilden eine natürliche Verbindung zwischen den Bergen Tara und Zlatibor. Auf dem Abschnitt der Šarganska osmica zwischen Mokra Gora und Šargan Vitasi führt die Bahn durch 22 Tunnel und über fünf Brücken. Während der Fahrt können Fahrgäste die Landschaft der Umgebung von fünf Aussichtspunkten aus betrachten. Der Museumstouristikzug „Nostalgija“ verkehrt auf der Šarganska osmica in der Sommer- und Wintersaison.
Klöster und historische Kultur
Das UNESCO-Serienerbe umfasst das Kloster Sopoćani. Die Fresken in der Kirche des Klosters stammen ungefähr aus den Jahren 1270 bis 1276. Das Kloster Studenica gilt als größtes und reichstes orthodoxes Kloster Serbiens und wurde am Fluss Studenica im späten 12. Jahrhundert von Stefan Nemanja gegründet. Die Kirche der Gottesmutter und die Königskirche in Studenica bewahren kostbare Sammlungen byzantinischer Malereien aus dem 13. und 14. Jahrhundert.
Das Kloster Žiča ist Teil der Transromanica-Kulturroute des Europarats. Im Kloster Žiča krönte der heilige Sava seinen Bruder Stefan Nemanjić zum ersten serbischen König. Auch archäologische Orte setzen eigene Schwerpunkte: Lepenski Vir bewahrt archäologische Überreste einer Kultur aus der Zeit zwischen 6500 und 5500 v. Chr. und umfasst die Überreste von bis zu 136 Bauwerken mit steinernen Feuerstellen. Das Museum von Lepenski Vir zeigt holografische Rekonstruktionen prähistorischer Häuser sowie Rekonstruktionen von Bestattungsriten.
Die mittelalterliche Festung Golubac stammt aus dem 14. Jahrhundert und steht auf einem steilen, felsigen Felsvorsprung am rechten Donauufer. Gamzigrad-Romuliana, der Palast des Galerius, war als Felix Romuliana bekannt und wurde nach der Mutter des Kaisers benannt.
Aktive Tage, Quellen und regionale Spezialitäten
Kopaonik gilt als Serbiens führendes Skigebiet und als eines der führenden Skigebiete der weiteren Region. Der Nationalpark Kopaonik organisiert während der Sommersaison geführte Wanderungen zu attraktiven Zielen auf dem Berg. In Ovčar Banja haben die thermomineralischen Quellen Temperaturen zwischen 35 und 38 Grad Celsius. In Ovčar Banja werden auf dem Fluss Katamaranfahrten angeboten, und von Ovčar Banja aus werden Wandertouren zum Gipfel des Berges Kablar angeboten.
Auf den Hängen des Goč sammeln Einheimische Heidelbeeren und Walderdbeeren und verarbeiten sie zu traditionellem Fruchtaufstrich. Die Weinkellerei Aleksandrović ist mit der Rebsorte Tamjanika verbunden.
Weitere Unterregionen
Zu den weiteren Unterregionen von Zentral-Serbien gehören Okrug Rasina, Okrug Mačva, Belgrad, Kopaonik, Okrug Toplica, Okrug Pčinja, Okrug Moravica, Nišavski Okrug, Okrug Pomoravlje, Okrug Jablanica, Okrug Zaječar, Okrug Raška, Okrug Zlatibor, Okrug Šumadija und Okrug Pirot.
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