Okrug Raška: Kopaonik, Klöster und Thermalquellen
Unterkünfte in Okrug Raška
Gebirge und Wintersport
Kopaonik ist ein 80 Kilometer langes Gebirgsmassiv und das größte Gebirgsmassiv Serbiens. Auf Kopaonik wachsen 90 Pflanzenarten, die ausschließlich in dieser Gegend vorkommen. Ein Teil des Kopaonik-Gebirges wurde 1981 zum Nationalpark Kopaonik erklärt.
Kopaonik bietet Skipisten für Anfänger und erfahrene Skifahrer sowie Snowboarding und eine besondere Form des Skis als Paragliding-Kombination. Auf Kopaonik stehen Besuchern 24 Seilbahnen und zahlreiche Skilifte sowie 12 Kilometer Langlaufloipen zur Verfügung. Der Kopaonik Bike Park verfügt über 5 Kilometer lange Mountainbike-Strecken in drei Schwierigkeitsgraden, darunter eine Strecke für Anfänger und Kinder.
Der Nationalpark Kopaonik organisiert geführte Wandertouren mit fachkundiger Begleitung, die nach den Wünschen der Touristen zusammengestellt werden. Der Wasserfall Jelovarnik im Nationalpark Kopaonik besteht aus drei Kaskaden. Der Aussichtspunkt Mala Greda liegt am zehnten Kilometer der Regionalstraße zwischen Kopaonik und Jošanička Banja.
Panoramen und Landschaft
Der Aussichtspunkt Mala Greda bietet einen Panoramablick auf das Naturschutzgebiet Kozje stene. Kozje stene ist ein scharfer Bergrücken im nördlichen Jadovnik, dessen Nordostseite in das Tal des Flusses Samokovska abfällt. Der See Urvine bei Čomage ist etwa 60 mal 35 Meter groß und liegt am Fuß des Kiefernwaldes Borjak, eines Reservats des Nationalparks Kopaonik; der See eignet sich für Ausflüge und Erholung.
Klöster und mittelalterliche Orte
Die UNESCO-Welterbestätte Stari Ras und Sopoćani umfasst das Kloster Sopoćani, das Kloster Đurđevi Stupovi, die Kirche der Heiligen Apostel Petrus und Paulus sowie die archäologische Stätte der mittelalterlichen Stadt Ras. Stari Ras wurde 1159 zur ersten Hauptstadt des serbischen unabhängigen Staates; zur archäologischen Stätte gehören unter anderem die Bergfestung Gradina und die Unterstadt Trgovište.
Die Fresken in der Kirche des Klosters Sopoćani aus der Zeit von etwa 1270 bis 1276 zählen zu den bedeutendsten Werken der byzantinischen und serbischen mittelalterlichen Kunst. Das Kloster Studenica wurde 1186 als Gedächtnis- und Grabeskirche des serbischen Großfürsten Stefan Nemanja, des ersten Herrschers der Nemanjić-Dynastie, gegründet.
Das Kloster Gradac liegt am Kulturweg Transromanica, dem Romanischen Weg des Europäischen Kulturerbes. Das Kloster Gradac ist eine Stiftung von Helena von Anjou und soll bis 1276 fertiggestellt worden sein. Das Innere der Marienkirche im Kloster Gradac gilt als eines der schönsten Beispiele der serbischen mittelalterlichen Architektur. Das Alte Bad in Jošanička Banja ist ein türkisches Bad aus dem 18. Jahrhundert, dessen ursprüngliche Nutzung bis heute erhalten geblieben ist.
Thermalwasser und Kulturorte
Das Thermalwasser von Jošanička Banja erreicht 77 °C und gilt als Potenzial für balneologischen Tourismus sowie für Anwendungen zur Behandlung von Krankheiten, zur Vorbereitung von Sportlern, zur Erholung und zur Freizeitgestaltung. Das Spa-Zentrum Rimski Izvor verbindet traditionelle Mineralwasserbehandlungen mit Wellness-, Massage-, medizinisch-ästhetischen, Peloid- und Balneotherapie-Angeboten.
An der heißen Quelle der Römischen Quelle in Vrnjačka Banja wurden etwa 200 römische Münzen aus der Zeit von Augustus bis Valentinian gefunden. In Vrnjačka Banja umfasst das Kulturangebot einen Kino- und Theatersaal sowie das Kulturkastell mit Galerie- und Museumsräumen; außerdem finden in Vrnjačka Banja ganzjährig Programme in Literatur, Theater, Film, Fernsehen, Musik, Kunst, Verlagswesen und Museologie statt. In der Stadt Raška steht eine Steinbrücke am Fluss Ibar, die von 1893 bis 1895 erbaut wurde.
Weitere Orte im Okrug Raška sind Stanišinci, Metikoš, Plešin, Bogutovac, Gradac, Goč, Jošanička Banja, Tutin, Lopatnica, Rudno, Mataruška Banja, Rast, Kopaonik, Vrnjačka Banja, Vrba, Novi Pazar, Kraljevo und Raška.
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