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Štiavnické Bane: Lehrpfade, Wasserwirtschaft und Kultur

Štiavnické Bane erschließt sich über Wege, Wasser und Bauwerke. Mehrere Lehrpfade machen Bergbau- und Wasserwirtschaft nachvollziehbar, während Kirche, Klosterkomplex und Kalvarie die historische Seite des Ortes prägen.

File:969 81 Štiavnické Bane, Slovakia - panoramio (1).jpg File:969 81 Štiavnické Bane, Slovakia - panoramio (1).jpg Foto: Laci30 via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
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Natur und Wasser

Der Piargsky chodník ist ein 5,3 km langer Lehrpfad mit neun Informationstafeln. Er vermittelt die bedeutendsten Bergbauwerke der Gegend, darunter Schächte und Stollen, sowie die Erzaufbereitung. Ergänzend erläutert der Lehrpfad Piargsky vodohospodársky systém an 16 Stationen die Einzigartigkeit des Bergbau-Wasserwirtschaftssystems in einem Teilbereich der Piarg-Gruppe von Wasserspeichern.

Beim Piargsky-Wasserwirtschaftslehrpfad stehen zwei klar unterschiedene Varianten zur Verfügung: Die lange Variante misst 15.110 m und weist einen Höhenunterschied von 100 m auf, die kurze Variante 10.350 m bei 85 m Höhenunterschied. So sind Länge und Höhenprofil bereits in der Routenbeschreibung unterschiedlich gefasst.

Mit fünf Stationen widmet sich der Lehrpfad Ökológia piargskych tajchov der biologischen Lebenswelt und der damit zusammenhängenden Wasserqualität ausgewählter Wasserspeicher. Sein Ausgangspunkt liegt am Hauptdamm des Wasserspeichers Veľká Richňava. Zu Fuß kann der Lehrpfad in zwei bis drei Stunden absolviert werden.

Bergbau und Geschichte

Auch der Wasserspeicher Veľká Windšachtská gehört unmittelbar zur Geschichte der Region. Er wurde zwischen 1712 und 1715 erbaut und zählt zu den ersten vier Wasserspeichern im Gebiet des heutigen Štiavnické Bane. Der Wasserspeicher dient derzeit Erholungszwecken.

Veľká Windšachtská ist zugleich ein untrennbarer Bestandteil des einzigartigen Banská-Štiavnica-Wasserwirtschaftssystems. Dieses System hat sich vor Ort in authentischer Form und in seiner ursprünglichen Ausdehnung erhalten; die lokalen Beeinträchtigungen oder Schäden sind nur geringfügig.

Das Stadtschutzgebiet von Štiavnické Bane ist Teil der UNESCO-Welterbestätte „Historische Stadt Banská Štiavnica und die technischen Denkmäler in ihrer Umgebung“. Zu dieser Welterbestätte gehören außerdem das Stadtschutzgebiet von Banská Štiavnica und die geschützte historische Zone von Hodruša-Hámre. Das Gemeindegebiet von Štiavnické Bane gehört ganz oder teilweise zur Kernzone des Geoparks Banská Štiavnica.

Kultur

Auf Vindšachta wurden die Kirche des heiligen Josef und der zugehörige Klosterkomplex zwischen 1735 und 1754 errichtet. Die Kirche ist einschiffig und barock, mit einem vorgestellten Turm. An ihrer Nordseite schließt ein zweigeschossiges Klostergebäude an.

Zur Ausstattung gehört eine Orgel, die 1754 erbaut wurde. Ihr Erbauer war wahrscheinlich der bekannte Orgelbauer Martin Podkonický. Damit verbindet sich die Baugeschichte der Kirche mit einem konkreten Instrument und einem namentlich überlieferten, wenn auch nicht mit letzter Sicherheit zugeordneten Schöpfer.

Eine weitere sakrale Wegmarke ist die Kalvarie Štiavnické Bane–Horná Roveň. Sie hat sechs Stationen aus dem Jahr 1754 und führt zu einer Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1730.

Weitere Orte

Weitere Orte derselben übergeordneten Destination sind Banska Bela, Ilija, Vysoká, Dekýš, Svätý Anton, Banský Studenec, Podhorie und Kozelník.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Banská Štiavnica.

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