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Banska Bela – Kirchen, Bergbau und Tajchy

Banská Belá verbindet kirchliche Bauwerke, Zeugnisse des Bergbaus und eine durch hügeliges Gelände geprägte ländliche Landschaft. Der Ort war eine der sieben mittelslowakischen Bergstädte und bewahrt diesen Charakter bis heute. Zwischen Pfarrkirche, Stollen, Halden und den mit dem Bergbau verbundenen Wasserbauwerken entsteht ein dichtes Bild der regionalen Geschichte.

File:Banská Belá 24 Slovakia 1.jpg File:Banská Belá 24 Slovakia 1.jpg Foto: Jozef Kotulič via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
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Kultur

Die Pfarrkirche in Banská Belá wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts im spätromanischen Stil errichtet und 1243 geweiht. Erhalten sind ihr ursprünglicher Turm und ein ursprüngliches spätromanisches Fenster. Im Inneren steht ein neugotischer hölzerner Hauptaltar, der 1896 auf der Millenniumsausstellung in Budapest erworben wurde. Zu den Ausstattungsstücken gehören außerdem hölzerne Reliefs des Kreuzwegs, die 1985 vom örtlichen Holzschnitzer Ján Bazalka geschaffen wurden. Der Kirchenkomplex wurde im 16. Jahrhundert mit einer Mauer befestigt; erhaltene Teile dieser Befestigung wurden 1985 rekonstruiert.

Die Kirche Unserer Lieben Frau vom Skapulier entstand aus einer im 15. Jahrhundert errichteten Bergmannskapelle über einem Bergwerksstollen. 1708 wurde sie um ein Kirchenschiff erweitert. Die Rokokokapelle des heiligen Johannes Nepomuk gehört zu den bedeutenden Kulturdenkmälern von Banská Belá. Auch der Belianska-Erbstollen gehört zu den technischen Kulturdenkmälern des Ortes. Die montanhistorische Lokalität Banská Belá–Nová šachta wird durch eine markante Halde im Zentrum von Banská Belá dokumentiert.

Die religiöse Tradition ist ebenfalls zeitlich klar verankert: Seit 1713 finden in Banská Belá jedes Jahr Wallfahrten zum Fest Unserer Lieben Frau vom Skapulier statt. Am Halčiansky tajch findet die traditionelle Kulturveranstaltung „Výlov krokodíla“ mit einem umfangreichen Kulturprogramm statt. Dieser besondere Volksbrauch besteht seit 1962.

Natur

Der Halčiansky tajch gehört zum System der Štiavnica-Tajchy, einer Gruppe im 18. Jahrhundert für den Bergbau angelegter Stauseen. Er ist mit dem Tal Halča von Banská Belá verbunden. Das Wasserbauwerk Jasenica ist ein weiterer Bergbaustausee im Katastergebiet von Banská Belá in Richtung Kysyhýbel und gehört ebenfalls zum System der Štiavnica-Tajchy. Banská Belá gehört zum Banskoštiavnický Geopark, der seit 2016 ein nationaler Geopark der Slowakischen Republik ist.

Verbindungen

Banská Belá wird von der normalspurigen Eisenbahnstrecke Hronská Dúbrava–Banská Štiavnica bedient, die Trať mládeže genannt wird. Die Strecke nahm 1949 den Betrieb auf und ersetzte eine 1873 gebaute Schmalspurbahn. Regionale Busverbindungen verbinden Banská Belá mit Banská Štiavnica, Zvolen und Banská Bystrica.

Unterwegs

Für Radstrecken sind zwei unterschiedliche Wegangaben überliefert. Der Beliansky okruh ist in beiden Richtungen befahrbar, beginnt beim Werk Dinas in Banská Belá und endet im Ortskern von Banská Belá. Štiavnicka Anča ist eine grün markierte, in beiden Richtungen befahrbare Radroute und endet am Orientierungspunkt Banská Belá.

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Weitere Ziele

Wenn Sie weitere Orte prüfen möchten, führen die folgenden Verweise zu zusätzlichen Zielseiten: Svätý Anton, Banska Stiavnica, Kozelník, Banský Studenec, Podhorie, Vysoká, Ilija, Štiavnické Bane.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Banská Štiavnica.

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