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Ľuboriečka: Kulturspuren und Natur im Ipeľ-Becken – Hotels

Ľuboriečka verbindet eine klar erkennbare Landschaftslage mit erhaltenem ländlichem Kulturerbe und mehreren besonderen Orten in der näheren Umgebung. Zwischen dem Tal des Baches Ľuboreč, bewaldeten Hängen und historischen Spuren entsteht ein vielseitiges Bild des slowakischen Dorfes.

File:Ľuboriečka - Dom č. 51 (1).jpg File:Ľuboriečka - Dom č. 51 (1).jpg Foto: Ladislav Luppa via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Landschaft

Ľuboriečka liegt am östlichen Rand des Ipeľ-Beckens im Tal des Baches Ľuboreč. Der höher gelegene östliche Teil des Ortes ist mit Eichen- und Hainbuchenbeständen bewaldet. Im Katastergebiet gibt es außerdem eine Mineralquelle. Lage, Gewässerlauf, Waldflächen und Quelle gehören damit zu den sachlich bestimmbaren Merkmalen des Ortes, ohne dass sie zu einer einheitlichen Landschaftsform zusammengefasst werden müssen.

Kultur und Ortsgeschichte

Zum Ortsbild gehören erhaltene Volkshäuser und Wirtschaftsgebäude aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Im Ortszentrum steht ein gemauerter Glockenturm aus der Zeit um 1800. Sein Grundriss ist quadratisch, die Schallöffnungen sind halbrund abgeschlossen. Der Glockenturm befindet sich in gutem Zustand und dient weiterhin seinem Zweck. Auf dem Friedhof steht zusätzlich ein kleiner hölzerner Glockenturm mit einer Glocke aus dem Jahr 1845.

Eine Gedenktafel in Ľuboriečka erinnert an die Gefallenen des Jahres 1945. Zum örtlichen Kulturerbe gehört auch ein Volkshaus mit zeitgenössischer Ausstattung, Kleidung und Arbeitsgeräten. Im Gebiet um Ľuboriečka befinden sich darüber hinaus die Überreste eines hölzernen Herrenhauses; darunter liegen Familienkrypten. Die einzelnen Zeugnisse reichen damit von dörflicher Bauweise über Erinnerungsorte bis zu den Spuren früherer Familien- und Arbeitswelten.

Natur und frühe Spuren

Die Höhle Pecna ist 6,1 m lang; ihre erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1826. Ihr Eingang liegt an einem bewaldeten Hang des gleichnamigen Hügels Pecna, der manchmal auch Pekna genannt wird, am östlichen Rand von Ľuboriečka auf etwa 265 m Höhe. Die Höhle entstand wahrscheinlich durch die Auswitterung des Stammes eines fossilen Baumes in groben Andesitkonglomeraten.

Auch die Umgebung bewahrt Hinweise auf weit zurückliegende Zeiten. Die Überreste einer Sandgrube sind mit einer Fundstelle prähistorischer Bewohner und mariner Tiere, darunter Haie, verbunden. Der Berg Vysoká ist als prähistorische Siedlungs- und Fundstelle ausgewiesen. Diese Bezüge stehen jeweils für eigene Fund- und Landschaftsorte und ergänzen die örtliche Geschichte um geologische und vorgeschichtliche Spuren.

Spirituelle Orte

In der Siedlung Osušie steht die 1994 errichtete Kirche Mutter der Eucharistie. In der Anlage von Osušie gibt es außerdem eine Kapelle. Beide Orte gehören zu den benannten sakralen Zielen im Umfeld von Ľuboriečka.

Für die Verbindung mit der weiteren Umgebung gibt es entlang der Straße 2609 zwei Bushaltestellen in Ľuboriečka. Der Busverkehr verbindet den Ort mit umliegenden Gemeinden sowie mit den Städten Veľký Krtíš und Lučenec. Damit sind neben den örtlichen Kultur- und Naturorten auch regionale Verbindungen ausdrücklich Teil der Ortsinfrastruktur.

Weitere Ortsseiten können Sie über Malý Krtíš, Dačov Lom, Chrťany, Malá Čalomija, Malé Zlievce, Lesenice, Horná Strehová und Slovenské Ďarmoty aufrufen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Veľký Krtíš.

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