Goldmorawitz Hotel: Kultur und Natur
In Zlaté Moravce treffen Flusslandschaft, geologische Übergänge und ein vielseitiges kulturelles Erbe aufeinander. Der Zusammenfluss der Žitava und des Bachs Hostiansky potok, der auch Zlatnianka genannt wird, prägt die geografische Einordnung. Zugleich liegt die Stadt am Übergang dreier bedeutender geologischer und geomorphologischer Einheiten: des Tribeč, des Pohronský Inovec und des durch das Donautiefland vertretenen Pannonischen Beckens.
File:Chyzerovce, Zlaté Moravce, Slovakia - panoramio (2).jpg
Foto: Peter Bútora via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Natur und Wege
Am Žitava-Ufer befindet sich eine Fahrradabstellanlage. Die Umgebung von Zlaté Moravce bietet gute Bedingungen für den Radtourismus; außerdem organisiert der örtliche Touristenverein fast das ganze Jahr über Wander- und Radtouren. Eine konkrete Verbindung von Stadtzentrum und Landschaft stellt der Lehrpfad Zlaté Moravce her. Er führt vom Busbahnhof durch das Stadtzentrum zur Kalvarie mit der Kapelle St. Anna. Der Lehrpfad ist 6 Kilometer lang, dauert etwa 2,5 Stunden und umfasst 13 Stationen sowie eine Einführungstafel. Er ist selbstgeführt und linear, kann in beide Richtungen begangen werden, ist ein Fußweg und ganzjährig nutzbar.
Zum Stadtbild gehört auch der erhaltene Teil des ehemaligen Herrenhausparks, der als Stadtpark zur Erholung genutzt wird. Im Hof des Migazzi-Herrenhauses wird ein erhaltenes steinernes Brunnenbauwerk als historisches Merkmal von Zlaté Moravce präsentiert.
Kultur und Geschichte
Das Museum in Zlaté Moravce ist ein regionalgeschichtliches Museum mit Schwerpunkt auf dem oberen Požitavie. Es ist im barocken Migazzi-Herrenhaus untergebracht, das am 2. Oktober 1963 in die Liste der Nationalen Kulturdenkmäler der Slowakischen Republik aufgenommen wurde. Die ständige Ausstellung Rod Migazzi wurde für Besucher geöffnet und präsentiert die Geschichte des Adelsgeschlechts Migazzi. Zu ihr gehört eine Teesalon-Installation mit Gegenständen, die Mitgliedern der Familie Migazzi gehörten und von ihnen benutzt wurden. Ebenfalls Teil der Ausstellung ist ein Salon der Familie Paluškov, der mit barockem Intarsienmobiliar aus dem 18. Jahrhundert eingerichtet ist.
Das Migazzi-Familienmausoleum wurde 1887 im neoromanischen Stil erbaut. Es ist im zentralen Verzeichnis der Kulturdenkmäler eingetragen und enthält schwarze Marmorsarkophage. Ein weiteres historisches Gebäude ist das Janko-Kráľ-Gedenkhaus: Es wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut, und der Dichter Janko Kráľ lebte dort ab 1862 bis zu seinem Tod. Die klassizistische Kirche St. Michael der Erzengel in Zlaté Moravce stammt aus dem Jahr 1785 und wurde 1823 umgebaut.
Aktivitäten für verschiedene Tage
Das Sommerfreibad in Zlaté Moravce verfügt über ein 50-Meter-Schwimmbecken und zwei kleine Kinderbecken. Während der Saison ist außerdem das Winterstadion in der Továrenská-Straße geöffnet; es wird für Freizeiteislauf und Eishockeyspiele genutzt. Für sportliche Aktivitäten bietet TJ Sokol organisiertes individuelles Sportklettern an einer künstlichen Kletterwand an. Jährlich werden Kletterwettbewerbe um den Slowakischen Pokal und die Slowakischen Juniorenmeisterschaften organisiert.
Weitere Orte, die Sie von dieser Seite aus aufrufen können, sind Martin Nad Žitavou, Tesárske Mlyňany, Velčice, Ladice, Zlatno, Topoľčianky, Hostie und Jedľové Kostoľany.
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