Hostie – Hotels, Natur und die Ruinen der Burg Hrušov
Hostie liegt im Bezirk Zlaté Moravce, im nordöstlichen Teil der Žitavská pahorkatina, am Fuß des Tribeč-Gebirges und im Tal des Hostiansky-Bachs. Damit treffen in der Gemeinde eine ausgeprägte Landschaftslage, naturnahe Bereiche und mehrere markierte Wege aufeinander. Kulturhistorische Ziele wie die Ruinen der Burg Hrušov und die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes ergänzen das Ortsbild.
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Foto: Marián Hubinský via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Landschaft
Der Hostiansky-Bach ist ein regional bedeutsamer Biokorridor. Sein Wasserlauf ist unreguliert, die Uferbestände sind lückig und naturnah. Eine weitere ökologisch bedeutsame Fläche ist das Gebiet Rybník–Hrušov. Dort gibt es dauerhaftes Grünland, das von Pferden beweidet oder gemäht wird, sowie xerotherme Lebensräume im Umfeld der Burg Hrušov. Im Katastergebiet von Hostie befindet sich außerdem der geschützte Baum „Dub v Hostí“.
Die Landschaft lässt sich damit anhand verschiedener Formen lesen: vom Tal des Hostiansky-Bachs über offene Grünlandbereiche bis zu den wärmegeprägten Lebensräumen rund um Hrušov. Die genannten Flächen bewahren jeweils ihren eigenen Charakter und gehören zum räumlichen Umfeld von Hostie.
Unterwegs
Der grün markierte Wanderweg 5123 verbindet Topoľčianky mit Veľký Tribeč. Insgesamt ist er 30 km lang, davon verlaufen 5,8 km in Hostie. Ein weiterer markierter Wanderweg führt auf 6,0 km durch das Katastergebiet von Hostie, vorbei an der Ruine der Burg Hrušov und nördlich am Gestüt Rybník.
Auch Radfahrende finden markierte Strecken mit klar ausgewiesenen Verläufen. Die blau markierte Radroute 11 verläuft auf 5,8 km durch das Katastergebiet von Hostie. Sie führt auf lokalen Wegen entlang des Hostiansky-Bachs in Richtung Jedľové Kostoľany. Die ebenfalls blau markierte Radroute 3 durchquert das Katastergebiet auf 5,5 km und führt etwa 500 m an der Burg Hrušov vorbei. Unterschiedliche Streckenlängen, Wegmarkierungen und Landschaftsabschnitte machen die Routen in ihrem jeweiligen Umfang nachvollziehbar.
Kultur und Geschichte
Die Burg Hrušov wurde wahrscheinlich Ende des 13. Jahrhunderts als Teil der Herrschaft von Matúš Čák errichtet. Die Ruinen der Burg Hrušov liegen im Katastergebiet von Hostie. Zu ihnen führen Wege von Skýcov, von Topoľčianky über die grüne Wanderwegmarkierung in etwa 2¾ Stunden sowie von Jedľové Kostoľany über die rote Wanderwegmarkierung.
Im Ortskern steht die barocke Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes. Sie wurde 1798 an der Stelle einer älteren Kirche errichtet, die bereits 1561 erwähnt wurde. Die Kirche befindet sich in gutem Zustand und dient weiterhin ihrem religiösen Zweck. Ebenfalls im Zentrum von Hostie erinnert ein 1962 errichtetes Denkmal an die gefallenen antifaschistischen Kämpfer aus Hostie.
Zum kulturellen Leben gehört außerdem eine Tradition des Festivals der Blasmusik, die bis heute fortgeführt wird. So stehen in Hostie historische Bauwerke, ein Erinnerungsort und eine weiterlebende musikalische Tradition nebeneinander.
Ergänzend können Sie die Ortsseiten von Tesárske Mlyňany, Mankovce, Žikava, Obyce, Vieska Nad Žitavou, Topoľčianky, Velčice und Nemčiňany aufrufen.
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