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Mankovce – Naturraum am Tribeč und lebendige Geschichte

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Mankovce liegt im nordöstlichen Teil der Žitava-Hügellandschaft, im Tal des Bachs Stránka und an den Südhängen des Tribeč-Gebirges. Der Ort verbindet damit eine klar beschriebene Hügellage mit Natur- und Kulturzeugnissen, die zeitlich vom 6. Jahrhundert bis in die jüngere Ortsgeschichte reichen.

Landschaft

Das Katastergebiet von Mankovce ist hügelig und mäßig wellig. Im Norden gibt es Quarzithügel; dort liegen außerdem Wälder mit Eichen, Birken und Kiefern. Das Natura-2000-Gebiet Tríbeč umfasst auch das Katastergebiet von Mankovce. Tríbeč ist eines der drei bedeutendsten Gebiete der Slowakei für die Brut des Kaiseradlers (Aquila heliaca). Teilweise wird das Katastergebiet von Mankovce außerdem vom Landschaftsschutzgebiet Ponitrie erfasst.

Zum Natura-2000-Gebiet Člnok (SKUEV0874) gehört im Katastergebiet von Mankovce die Parzelle 2152. Člnok umfasst 476,79 Hektar und unterliegt dem zweiten Schutzgrad. Geschützt werden dort blütenreiche montane und hochmontane Borstgrasrasen auf Silikatsubstrat, Tiefland- und Bergwiesen, Linden-Ahorn-Schutthangwälder sowie Weiden-Pappel-Erlen-Auenwälder.

Kultur

Mankovce ist seit 1345 unter dem historischen Namen Mangya belegt. Die Siedlung Stráňa gehört seit 1406 zu Mankovce. Weitere historische Bezüge reichen deutlich weiter zurück: Keramik des Prager Typs belegt eine Besiedlung des heutigen Ortskerns spätestens im 6. Jahrhundert. In Mankovce wurden außerdem die Fundamente einer romanischen Kirche aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts festgestellt. Ein Kirchenfriedhof aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde bis ins 18. Jahrhundert genutzt.

Auch die Pauliner, die auch weiße Mönche genannt werden, sind mit der Ortsgeschichte verbunden. Sie besaßen 1549 in Mankovce achteinhalb Porten und errichteten dort ein Kloster. In Mankovce wurde 1968 eine Kirche gebaut. Die Kirche der Rosenkranzmuttergottes ist eine Filialkirche in Mankovce und gehört zur Pfarrei Velčice.

Zu den benannten historischen und landschaftlichen Elementen gehört eine geschützte alte Linde. Für sie werden ein Alter von 660 Jahren, ein Stammumfang von 380 cm und eine Höhe von 10 m angegeben. Weinberge auf dem Hügel Pánsky vinohrad oberhalb des Dorfes bestanden in Mankovce bis ins 19. Jahrhundert. Die Podhájsky-Mühle wurde 1536 errichtet und mahlte auch für die umliegenden Dörfer Getreide.

Radwege

Mehrere Routen führen durch oder nach Mankovce. Die grüne Radroute 5115 Sľažany–Zlatno–Solčany führt über Velčice nach Mankovce und anschließend nach Zlatno zu einer Kreuzung von Radwegen oberhalb des Ortes. Die grüne MTB-Route 5115 Sľažany–Zlatno–Solčany ist 28 km lang, mittelschwer und verläuft über Asphalt-, befestigte und Waldwege.

Eine weitere Verbindung bildet die Radroute 2106 „Okruh Zlaté Moravce–Zlatno–Ladice“. Auf dem Abschnitt von Zlatno in Richtung Martin nad Žitavou führt sie durch Mankovce. Ergänzt wird das örtliche Veranstaltungsbild durch ein Hodový-Fußballturnier um den Wanderpokal des Bürgermeisters.

Weitere Orte: Lovce, Tesárske Mlyňany, Jedľové Kostoľany, Velčice, Volkovce, Vieska Nad Žitavou, Červený Hrádok, Veľké Vozokany

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zlaté Moravce.

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