Skýcov: Hotel am Vápenný vrch und regionale Geschichte
Der Lehrpfad „Náučný chodník – Vápenný vrch“ ist ein selbstgeführter sommerlicher Rundwanderweg. Sein Ausgangspunkt liegt am Areal der Kalköfen, dem „areál vápenných pecí“, 1,5 km von Skýcov entfernt an der Hauptstraße nach Bošany.
File:Cesta Skýcov - Ješkova Ves - panoramio.jpg
Foto: sharepublicplaces via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Wandern
Der Lehrpfad „Náučný chodník – Vápenný vrch“ geht in den Partisanenlehrpfad über, der 13 km bis nach Zlatno weiterführt. Auf seinem Verlauf führt der Weg durch das Schutzgebiet Vápenný vrch. Zum Lehrpfad gehört außerdem ein Aussichtsturm auf einer Höhe von 536 m. Der Aussichtsturm am Vápenný vrch bietet einen Ausblick in einem Radius von 100 km. Rundweg, weiterführender Partisanenlehrpfad und Aussichtsturm bilden dabei klar benannte Bestandteile desselben Wegenetzes.
Natur
Am Vápenný vrch gibt es zahlreiche Krater von Artilleriegeschossen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs sowie Stollen, die durch den Abbau von Kalkstein entstanden sind. In einem streng geschützten Abschnitt des Vápenný vrch kommt auf einer Fläche von etwa 200 m² eine seltene Orchideenart vor. Die ungefähre Flächenangabe beschreibt den begrenzten Bereich, in dem diese Orchidee vorkommt; der Abschnitt steht zugleich unter strengem Schutz.
Kultur
Das Areal der Kalköfen, der „areál vápenných pecí“, am Lehrpfad „Náučný chodník – Vápenný vrch“ ist ein technisches Denkmal von Skýcov. Auch die Skýcover Hody gehören zum örtlichen Jahreslauf: Am 15. August stehen sie mit dem Kirchweihfest der Kirche „Kostol Nanebovzatia Panny Márie“ in Verbindung. Zu den traditionellen Skýcover Hody gingen Kinder, Jugendliche und ältere Menschen in örtlichen Trachten zur Kirche. Bei den Skýcover Hody wurden Eier, die mit Zwiebelschalen gekocht waren, sowie Klobassa und Schinken gegessen.
Geschichte
In Skýcov finden jedes Jahr am 15. und 16. März Gedenkversammlungen statt, um der Opfer des Zweiten Weltkriegs und der Tragödie der niedergebrannten Gemeinde zu gedenken. Bei der Zerstörung von Skýcov im Jahr 1945 brannten 262 Häuser nieder; erhalten blieben nur die Kirche, das Pfarrhaus, die Schule und einige Häuser, in denen Deutsche untergebracht waren. Diese Ereignisse gehören zur Ortsgeschichte, die am Vápenný vrch auch durch die Krater der Artilleriegeschosse sichtbar bleibt.
Die Kirche „Kostol Nanebovzatia Panny Márie“ in Skýcov wurde 1809 im Empirestil erbaut. Sie ist ein einschiffiger Bau mit geradem Presbyteriumsabschluss und eingebautem Turm. Die Innenausstattung der Kirche stammt aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Für den 22. August 2026 war die 38. Ausgabe des touristischen Marsches „NÁUČNÝM PARTIZÁNSKYM CHODNÍKOM“ von Zlatno nach Skýcov angekündigt; Ziel des Marsches ist es, den Teilnehmenden die Geschichte des Widerstands in der Region unter dem Tribeč näherzubringen.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.comWeitere Reiseziele
Vieska Nad Žitavou, Volkovce, Beladice, Beladice, Žikava, Veľké Vozokany, Martin Nad Žitavou, Goldmorawitz
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zlaté Moravce.