Trhová Hradská zwischen Malý Dunaj und Kulturgeschichte
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Foto: Laci30 via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Natur
Durch Trhová Hradská fließt der Malý Dunaj. Das Klátovské rameno verläuft durch das Katastergebiet des Ortes; ein Teil dieses Katastergebiets liegt im Nationalen Naturreservat Klátovské rameno. Das Schutzgebiet umfasst 306,4 ha und bewahrt Auwälder, Lebensräume stehender Gewässer sowie Niederungs- und Bergwiesen. Im Reservat gilt die fünfte Schutzstufe, während in der 100 m breiten Schutzzone die dritte Schutzstufe gilt. Zu den seltenen und geschützten Arten, die am Klátovské rameno vorkommen, zählen Rotbauchunke, Fischotter, Höckerschwan, Graureiher, Blässhuhn und Weißstorch.
Kultur
Die Kirche des heiligen Antonius von Padua steht in einem gepflegten Kirchengarten im Zentrum von Trhová Hradská. Sie wurde 1757 im Barockstil umgebaut und 1905–1906 erneut umgebaut. Ihr Grundriss hat die Form eines griechischen Kreuzes, der Innenraum ist im Jugendstil gestaltet und die Außenelemente sind überwiegend neoromanisch. Vor der Kirche steht eine Sandstein-Pietà aus dem Jahr 1883, im Kirchengarten eine Dreifaltigkeitssäule aus dem Jahr 1846. Im Gelände der römisch-katholischen Kirche befindet sich außerdem eine Lourdesgrotte.
Mehrere kleinere Denkmäler ergänzen dieses Ortsbild. Die Straßenstatue des heiligen Vendel wurde 1863 geschaffen und ist als erhaltenes, gut gepflegtes lokales Denkmal eingestuft. Sie steht an der Kreuzung an der Hauptstraße in Richtung Nyárasd, an der die Straße nach Nádszeg abzweigt. Eine Wegkreuz- oder Straßenstatue des heiligen Florian von A. Brandl stammt aus dem Jahr 1873. Neben der Straße nach Topoľníky steht eine Statue des heiligen Johannes von Nepomuk aus dem Jahr 1739. Das Denkmal für Lajos Kossuth wurde 1994 errichtet; Kossuth besuchte Trhová Hradská im Jahr 1848, als er dort Soldaten anwarb.
Auch die örtliche Musiktradition ist mit konkreten Spuren verbunden. Die Vásárúti Dalárda wurde im Januar 2007 gegründet und pflegt Volkslieder, die von früheren Generationen in der Region Csallóköz überliefert wurden. Traditionell tritt der Chor beim örtlichen Strudelfestival auf und wirkt durchschnittlich bei etwa 25 Veranstaltungen pro Jahr mit. Außerdem tritt die Vásárúti Dalárda beim Adventskonzert in der Kirche des Ortes auf. Ein geschnitzter hölzerner Gedenkpfeiler für den örtlichen Chor Vásárúti Dalárda stammt aus dem Jahr 2013.
Geschichte
Die Geschichte von Vásárút ist auch mit Märkten und örtlichen Einrichtungen verbunden. Die Viehmärkte des 19. Jahrhunderts waren in der weiteren Umgebung weithin bekannt. Vásárút erhielt 1752 den Titel „roľnícke mesto“ und das Recht, Jahrmärkte abzuhalten. Der erste örtliche Feuerwehrverband wurde 1892 mit 30 Mitgliedern gegründet. Das Feuerwehrhaus wurde 1960 im Zentrum von Trhová Hradská errichtet. Auch in der Zwischenkriegszeit war in Trhová Hradská eine Blaskapelle tätig.
Radwege
Mehrere ausgewiesene Strecken führen durch den Ort und sein Umfeld. Der 14 km lange Hauptweg IX der Radroute verläuft über Kútniky, Dunajský Klátov, Trhová Hradská, Horné Mýto und Ohrady Ostrov (Kürti sziget). Der markierte, ebene Radweg IX/4 verbindet Trhová Hradská mit Horné Mýto (Klátovské rameno) auf einer 2,1 km langen Asphaltbetonstrecke, die für alle Fahrradtypen geeignet ist.
Für die regionale Auswahl können Sie außerdem Kyselica, Šamorín, Horný Bar, Vrakúň, Dunajský Klátov, Kľúčovec, Povoda und Lehnice aufrufen.
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