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Vrbové: Glockenturm, Synagoge und Beňovský

Vrbové hat eine ungewöhnliche historische Sehenswürdigkeit: Der schiefe Glockenturm ist eine touristische Attraktion; seinetwegen trägt die Stadt den Beinamen „slowakisches Pisa“.

File:922 03 Vrbové, Slovakia - panoramio.jpg File:922 03 Vrbové, Slovakia - panoramio.jpg Foto: Luboko87 via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
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Kultur

Die Geschichte des Turms lässt sich in Vrbové an drei markanten Zeitpunkten verfolgen: Der Grundstein für den Glockenturm wurde am 7. Mai 1832 gelegt; fertiggestellt wurde der Turm 1835. Am 28. Oktober 1930 neigte sich der Glockenturm nach lang anhaltenden Regenfällen plötzlich.

Die Kirche St. Martin ist das älteste Baudenkmal von Vrbové; eine erste schriftliche Erwähnung stammt aus den Jahren 1332 bis 1337. Wahrscheinlich wurde sie gegen Ende des 14. Jahrhunderts als neue einschiffige steinerne gotische Kirche errichtet; ältere Schematismen führen 1397 als Baujahr. Die unterschiedlichen Angaben bewahren dabei die Unterscheidung zwischen schriftlicher Erwähnung, wahrscheinlicher Errichtung und später überliefertem Baujahr. Im hinteren Teil des Nordschiffs der Kirche befindet sich eine mechanische bewegliche Weihnachtskrippe.

Die Synagoge von Vrbové wurde 1882 bis 1883 im maurischen Stil errichtet und wird seit 1942 nicht mehr für religiöse Zwecke genutzt. Zum Zeitpunkt des Baus der heutigen Synagoge machten die jüdischen Einwohner ein Drittel der Bevölkerung von Vrbové aus. Damit verbindet das Gebäude eine konkrete Bauzeit mit einer dokumentierten Veränderung seiner Nutzung.

Die herrschaftliche Kurie, in der Graf Móric Beňovský geboren wurde, stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Das Denkmal „Beňovský svet“ stellt die interessante, abenteuerliche Lebensgeschichte von Móric Beňovský dar. Das Beňovský-Denkmal 2026 ist Teil der Darstellung des Grafen Móric Beňovský in seiner Geburtsstadt Vrbové. In diesem Themenbereich stehen somit Geburtsort, biografische Darstellung und die für 2026 genannte Denkmaldarstellung nebeneinander.

Die historische Ausstellung der Stadt Vrbové ist wegen einer Rekonstruktion vorübergehend nicht zugänglich. Stadtführungen und der Zugang zu den historischen Objekten von Vrbové müssen mindestens einen Arbeitstag vor dem geplanten Besuch vereinbart und von einem Mitarbeiter der Stadt bestätigt werden. Die Hinweise zur Ausstellung, zu Führungen und zu historischen Objekten gehören dabei zur zeitlichen Planung und unterscheiden sich von den einzelnen Baugeschichten.

Radfahren

Die Radroute Zelená cesta verbindet Piešťany und Vrbové. Die fast 18 Kilometer lange Strecke dient der Erholung und dem Fahrradtourismus. Ihre Verbindung zweier Orte und die angegebene Streckenlänge bilden einen eigenen Schwerpunkt neben den datierten Bauwerken und den zeitlich zu vereinbarenden Besuchen.

Für Vrbové können Sie ein Hotel anhand von Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen vergleichen. So lassen sich die praktischen Unterkunftsangaben getrennt von den historischen Bauwerken, den Besuchsvereinbarungen und der Radroute betrachten.

Weitere Orte in der Auswahl: Moravany Nad Váhom, Krakovany, Chtelnica, Trebatice, Ostrov, Ducové, Pistian und Rakovice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Piešťany.

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