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Moravany nad Váhom – Kultur, Natur und Hotels

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Moravany nad Váhom liegt im Tal des Bachs Striebornica am westlichen Fuß des Považský Inovec. Die Moravianska Venuša ist eine aus Mammutelfenbein geschnitzte Figurine aus dem Gravettien, die im Gebiet von Moravany nad Váhom entdeckt wurde.

Geschichte und Kultur

Urkundlich erscheint Moravany nad Váhom erstmals 1348 unter dem Namen Marwan. Im Ortsbild steht Kostol sv. Martina z Tours mit einem mittelalterlichen Kern aus dem 14. Jahrhundert. Seine südliche Kapelle entstand 1757 auf den Fundamenten einer romanischen Kirche aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Auch das Herrenhaus Moravany nad Váhom verweist auf mehrere historische Bauphasen: Ursprünglich war es ein mittelalterlicher Komplex aus mehreren eigenständigen Gebäuden; sein heutiges Erscheinungsbild erhielt es nach einem Umbau am Ende des 16. Jahrhunderts.

Die Geschichte des Umlands zeigt sich zudem in alten Verkehrs- und Arbeitswegen. Im Mittelalter führte eine häufig genutzte Straße, die Nitra mit Mähren verband, durch Trhovičná lúka. Eine ehemalige forstliche Schmalspurbahn verband Moravany nad Váhom mit der Lokalität Jelenie Jamy. Sie wurde 1900 gebaut und diente dem Transport von Holz und Menschen aus den umliegenden Bergen. Die Bahn war 12 Kilometer lang und gehört damit zur früheren Infrastruktur des Ortes, nicht zu einem heutigen Verkehrsmittel.

Landschaft und Natur

Am östlichen Rand von Moravany nad Váhom, am Ende der Hlboká-Straße, liegt Veľký jarok, der auch unter dem Namen Hlboký jarok bekannt ist. Dabei handelt es sich um eine bis zu 20 Meter tiefe und ungefähr 100 Meter lange Erosionsrinne in quartären Lösssedimenten. Veľký jarok ist als geschütztes Naturdenkmal mit der vierten Schutzstufe ausgewiesen; die Ausweisung erfolgte am 1. September 2004.

Derzeit ist Veľký jarok für Besucher über einen Abzweig von einem grün markierten Wanderweg erreichbar. Eine weitere landschaftliche Verbindung bietet der Lehrpfad Jelenie jamy. Er ist östlich von Moravany nad Váhom im Tal der Striebornica zugänglich; sein Ausgangspunkt liegt in der Lokalität Volavec, 300 Meter hinter dem Wasserreservoir Striebornica. Der Weg führt unterhalb der Sokolie skaly entlang, wo eine erhaltene wärmeliebende Fauna und Flora vorkommt.

Wanderwege

Der Lehrpfad Jelenie jamy wurde 2025 revitalisiert, vom Lehrpfad Moravany nad Váhom umbenannt und zu einem 12,5 Kilometer langen Rundweg erweitert. Für den Rundweg sind 460 Höhenmeter im Aufstieg angegeben. Damit unterscheidet sich seine heutige Streckenbeschreibung deutlich von jener des früheren Lehrpfads „Moravany nad Váhom“.

Der frühere Lehrpfad „Moravany nad Váhom“ war 5,3 Kilometer lang und hatte 340 Höhenmeter im Aufstieg. Er war als selbstgeführter, ganzjährig geöffneter Fußweg ausgewiesen und an Wander- und Skirouten angebunden. Diese Angaben beziehen sich auf den früheren Lehrpfad und bewahren seinen damaligen Status.

Radfahren

Für Radfahrer beginnt in Moravany nad Váhom die blau markierte Radroute 2208. Sie führt über Výtoky nach Nová Lehota. Auf ihrem Verlauf wechseln Asphalt, befestigte Wege und Waldwege. Die Route ergänzt damit die historischen und landschaftlichen Wege um eine ausgewiesene Verbindung durch das Umfeld des Ortes.

Für weitere Orte stehen folgende Ziele zur Verfügung: Pistian, Krakovany, Prasnik, Vrbove, Banka, Ostrov, Sokolovce, Chtelnica.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Piešťany.

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