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Bynovec: Hotels und Unterkünfte

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Bynovec liegt im Tal des Bynovecký potok. Das gesamte Gemeindegebiet von Bynovec liegt im Landschaftsschutzgebiet Labské pískovce, östlich des Ortes liegt das Naturreservat Čabel.

Schloss und Ortsgeschichte

Das barocke Schloss Bynovec wurde 1703–1709 vermutlich auf Veranlassung von František Karel Clary-Aldringen als Sommerresidenz mit einem Flügel errichtet. Es entstand um 1700 am Standort eines früheren Hofes an der Nordseite des Ortes. Zum Schloss gehörten eine überwölbte Kapelle und ein Ziergarten mit einem Brunnen. Vom Schloss führte einst eine etwa 4 km lange Allee bis zum Belveder.

Bynovec entstand als ursprünglich deutsche Rodungssiedlung; ihre Gründung wird vermutlich in das 13. Jahrhundert datiert.

Natur und Wanderwege

In der näheren Umgebung von Bynovec liegt Slunečná brána, ein großes Sandstein-Felsfenster in einer kleinen Felsenstadt. Die Sandsteinformationen bei Slunečná brána sind von Bynovec aus über den grün markierten Wanderweg erreichbar.

Von Bynovec aus führt ein etwa 10 km langer Rundweg über Slunečná brána nach Děčín und über Růžová vyhlídka zurück. Eine Wanderroute führt mit den Buslinien 432 oder 435 nach Bynovec und anschließend über den roten Wanderweg nach Labská Stráň.

Radroute

Eine etwa 40 km lange Radroute von Děčín nach Hřensko führt über Janov, Arnoltice und Bynovec weiter zur Slunečná brána. Die Strecke ist mittelschwer und erfordert ein Mountainbike.

Kulturdenkmale und Bildwerke

Das im Katastergebiet und in der Gemeinde Bynovec erfasste Kreuz ist seit dem 10. Mai 2025 als Kulturdenkmal geschützt. Ein Wegkreuz in Bynovec wurde laut einem Chronogramm im Jahr 1910 restauriert. Die sogenannten Steinkreuze an der 1923 angelegten Kreisstraße von Bynovec nach Růžová stammen aus dem Jahr 1778.

In der Ortsmitte von Bynovec steht die barocke Sandsteinskulptur der Immaculata, ein Kulturdenkmal. Auf einer heute nicht mehr vorhandenen Tafel an der Skulptur war ihre Aufstellung zur Verehrung der heiligen Maria am 6. Oktober 1724 vermerkt. Die Kalvariengruppe in Bynovec wird anhand des Chronogramms am Sockel und der Gemeindechronik auf das Jahr 1764 datiert.

Die lebensgroße Sandsteingruppe der Pietà, die heute in Bynovec steht, stammt aus dem Jahr 1734; zuvor befand sie sich in einem Kiefernwald an der Straße nach Růžová. Der untere Teil der Bynovecer Bildsäule Boží muka trägt die eingravierte Jahreszahl 1812. Der Sockel der Skulptur ist mit Reliefdekor, Blumen- und Traubenfestons sowie geometrischen Details an den Seitenflächen versehen.

Weitere Orte

Weitere Orte: Benešov Nad Ploučnicí, Hřensko, Valkeřice, Janov U Hřenska, Velký Šenov, Hostice, Jilove U Decina, Chřibská.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Děčín.

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