Zlonice: Hotels und Unterkünfte
In Zlonice reicht die erste schriftliche Erwähnung bis 1318 zurück: Damals wurde der Ort als Dorf mit Kirche und Feste genannt.
Geschichte
Auf dem Platz Pod Lipami steht das Heiligtum Boží muka aus dem Jahr 1700. Nach 1968 wurde es von einem Standort nahe der Wallfahrtskirche St. Isidor in Budenice nach Zlonice versetzt.
Der jüdische Friedhof von Zlonice ist seit 1703 schriftlich belegt; die ältesten erhaltenen Grabsteine stammen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Er liegt etwa einen halben Kilometer südöstlich des Platzes. Von der Straße zwischen Zlonice und Beřovice führt eine Abzweigung über einen Feldweg dorthin.
Die Kirche Mariä Himmelfahrt in Zlonice wurde in den Jahren 1727 bis 1735 als barocke Kirche errichtet. Sie ist ein hochbarocker Bau mit kreuzförmigem Grundriss.
Die Burg Štáf in Zlonice wurde um 1560 von Václav Valkoun z Adlaru umfassend zu einem Familiensitz umgebaut. Die Statue Zlonický Onufrius stammt möglicherweise bereits aus dem 17. Jahrhundert und wurde 2008 restauriert.
Kultur
Das Antonín-Dvořák-Denkmal befindet sich in einem barocken Spital, das 1954 rekonstruiert und zum Denkmal umgewandelt wurde. Es zeigt Leben und Werk Antonín Dvořáks sowie Gegenstände aus seinem persönlichen Besitz. Ab März 2023 öffnete das Antonín-Dvořák-Denkmal freitags von 13 bis 16 Uhr sowie am ersten Samstag des Monats von 13 bis 17 Uhr.
Die benachbarte Varhaníkovna enthält eine Ausstellung über Antonín Liehmann, den Zlonicer Lehrer Antonín Dvořáks. In einem ehemaligen Klassenraum der Varhaníkovna befindet sich seit 1994 eine Gedenkhalle für den aus Zlonice stammenden Eduard Ingriš.
Das Eisenbahnmuseum Zlonice widmet sich insbesondere Zuckerfabriklokomotiven und den Schmalspurbahnen von Ziegeleien. Seine Sammlung umfasst etwa 200 Exponate und Sammlungsbestände, darunter sechs Zuckerfabriklokomotiven aus den Jahren 1912 bis 1955. Ab dem 24. April 2010 gab es im Eisenbahnmuseum Zlonice in Lisovice, dem westlichen Teil der Gemeinde Zlonice, regelmäßig zugängliche Ausstellungen; außerdem wurde dort eine industrielle Schmalspurbahn betrieben.
Natur und Ortskunde
Der Lehrpfad behandelt Ortsgeschichte und Ortskunde, Natur und Landschaft sowie Naturdenkmäler. Er führt durch das Einzugsgebiet der Bäche Bakovský, Vranský und Zlonický und umfasst 21 Stationen.
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