Der zentrale Botanischer Garten ("Petscherski") in Kiew ist einer der ältesten Botanischen Gärten der Ukraine. Er wurde noch unter dem russischen Zaren Nikolaj I. angelegt. Heute ist der Garten nicht nur einer der besten Parks von Kiew, sondern auch eine einzigartige Sammlung der Pflanzen aus aller Welt. Auf dem Gebiet von 22 Hektar wachsen mehr als 8000 Pflanzenarten. Allein die Kaktussammlung zählt über 2500 Arten und gilt als eine der reichsten Kaktussammlungen der Welt.
Ein Spaziergang durch den Botanischen Garten in Kiew ist eine Entspannung für die Seele. Im Frühling und im Sommer kann der Duft der wild wachsenden Pflanzen einen unvorbereiteten Touristen schlichtweg umwerfen. Die Stille und die Ruhe des Gartens wirken beruhigend und gibt die Möglichkeit, sich inmitten der Großstadt Kiew allein mit der Natur zu fühlen.
Das größte Gewächshaus des Kiewer botanischen Gartens ist "Klimakammer" - ein gigantisches Gewächshaus mit einer Höhe von 32 Meter. Bei seinem Bau galt dieses Glasshaus als die höchste Anlage dieser Art in der Welt. In diesem wundervollen Ort wachsen 20-meterhohe Palmen aus Chile oder Australien.
Auf dem Gelände des Botanischen Gartens von Kiew befindet sich das Wydubizki Kloster. Hier kann man sich an den Kirchen und an dem erneuten Glockenturm des Klosters ergötzen, das Schlagen der in der Stadt ältesten Turmuhr hören. Diese Uhr soll der berühmte französische Schriftsteller Onore de Balzac als Geschenk für seine Braut nach Kiew gebracht haben.
Der Eintritt für den Botanischen Garten kostet etwa 1 Euro. In einem eigenen Blumenladen können Blumen gekauft werden, die im Garten gezüchtet wurden. Die Blumen werden in Blumentöpfen verkauft und kosten zwischen 1 bis zu 100 Euro.
Neben dem Zentralen Botanischen Garten gibt es in Kiew noch den botanischen Garten von Fomin. Er ist aber kleiner als der Zentrale Botanische Garten und seine Pflanzensammlung ist auch nicht so reich.
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