Samara
Samara (in der Sowjetzeit Kujbyschew) hat in Russland den Ruhm „der Stadt der schönsten Frauen“. Der am Ufer des Flusses Wolga liegenden Stadt mit diesem wunderschönen melodischen Namen Samara, wurde die Rolle der Stadt, wo sich die weibliche Schönheit konzentriert, vorbestimmt.
Die Beliebtheit der Stadt bei den zugereisten Freiern ist nur ein kleines Teil ihres Charmes, weil ja nicht alle Touristen auf der Suche nach einer Braut sind. Außerdem bilden in der Regel die Frauen die Hälfte der Touristen. So sind in der ersten Reihe für die meisten Gäste der Stadt ihre architektonischen Sehenswürdigkeiten von Interesse.
Samara ist die Stadt mit zahlreichen einzigartigen Stellen, mit vielen Geheimnissen und Rätseln. Die für Russland typische orthodoxe Baukunst (das Frauenkloster Iwerski) wechselt sich mit der katholischen Architektur (die römisch-katholische Kirche und die evangelisch-lutherische Kirche) ab. Die katholischen Motive sind damit zu erklären, dass Samara eine der Städte ist, wo viele Deutschen aus Wolgaregion leben. Diese besondere ethnische Gemeinschaft entstand Ende des 18. Jahrhunderts, als viele Deutschen, verfolgt von Armut, Kriege und Religion, Deutschland verließen und sich am Ufer des Flusses Wolga niederließen.
Deutsche Motive kann man nicht nur in der Architektur bemerken. Zum Beispiel, eine der berühmtesten Bierbrauereien Russlands, Bierbrauerei Zhigulewski, wurde vom österreichischen Baron Alfred von Wakano errichtet. Außer der Bierbrauerei hinterließ Alfred von Wakano auch eine Stadtvilla im Stil Modern in Samara.
Was die Stadtgeheimnisse angeht, so ist das Hauptgeheimnis der Bunker von Stalin. Der unterirdische 30 Meter tiefe Bau wurde im Jahre 1942 unter Geheimhaltungsbedingungen errichtet, für den Fall, dass die Faschisten die russische Hauptstadt Moskau erobern würden. Bis jetzt ist es ein Rätsel, wie man diese umfangreichen Bauarbeiten von Einwohner der nebenliegenden Häuser verheimlicht hatte.
Samara ist eine bewundernswerte Stadt. Die bekanntesten Reiserouten von Russland, Schifffahrt durch Wolga oder Reise durch die Transsibirische Eisenbahnstrecke, schließen den Besuch der Stadt Samara ein. Es sei gehofft, dass eine Reise nach diese schöne russische Stadt auch Ihnen viele positive Emotionen bringt: sei es die Sicht auf den Fluss Wolga von der Höhe des Hubschrauberlandeplatzes oder ein Spaziergang durch Wolga-Uferstraße mit der schönen Sicht auf die malerische Krümmung des großen Flusses Zhiguli.
Samara als Wolgastadt mit Raumfahrtbezug planen
Samara liegt an der Wolga und verbindet Flussufer, Grossstadtleben, Industriegeschichte und Raumfahrtbezug. Für eine Reise ist wichtig, die Stadt nicht nur als Durchgangsort zu betrachten: Uferpromenade, Museen, Aussicht auf die Wolga und Wege in die Umgebung brauchen Zeit. Verkehrsverbindungen und Öffnungszeiten sollten vorab geprüft werden.
Als Station an der Wolga passt Samara gut zu Routen, die mehrere Städte am Fluss verbinden. Wer den Aufenthalt ruhig plant, bekommt einen besseren Eindruck von Stadtentwicklung, regionaler Geschichte und der Bedeutung der Wolga für Alltag und Reisen.
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