Höhlenkloster von Kiew

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Die Kiewo-Petschorskaja Lawra, das Höhlenkloster von Kiew, ist ein einmaliges Denkmal der orthodoxen Baukunst, das bekannteste Architekturensemble der Ukraine, eine besondere Baut der slawischen Kultur. Es ist ein Kloster, das neben der Troize-Sergijewa Lawra in Sergijew Posad als eine der wichtigsten orthodoxen Heiligtümern gilt. Die Führung durch die Kiewo-Petschorskaja Lawra bleibt einer der markantesten Eindrucke von Kiew.


Laut Überlieferung hat der Fürst von Kiew Jaroslaw Mudryj die Kiewo-Petschorskaja Lawra Mitte des XI. Jahrhunderts gegründet. Die Lawra startete mit der Höhle nicht weit von der Fürstenresidenz in Berestow. Die Höhle ist von dem Priester Ilarion für das abgeschiedene Gebet gegraben worden. Später wurde sie zum Obdach des ersten Eremiten in Altrussland, des Mönches Antonij. Etwas später hat der zweite Kiewer Fürst Swjatoslaw dem Kloster den Grund und Boden über den Höhlen geschenkt, wo kurz darauf die Kathedralen, Festungswände und Mönchszellen gebaut wurden. 

Die Lawra ist ein riesiges Architekturkomplex. Er hat gewöhnlich drei Teile: die Obere Lawra, die Höhlen von Antonij und die Höhlen von Fedosij. In der Lawra sind zahlreiche Denkmäler der slawischen Baukunst aus verschiedenen Epochen vertreten. Die Himmelfahrtskathedrale (aus dem XI Jahrhundert), die Kirchen aus dem XIII.-XVIII. Jahrhundert und der Große Glockenturm der Lawra (aus dem XVIII. Jahrhundert). Früher har in der Kirche die erste Druckerei in Kiew (aus dem XVII. Jahrhundert) gearbeitet.


In der Lawra gibt es viele heilige orthodoxe Reliquien. Hier befinden sich die Reliquien des hochwürdigen Ilja Muromez. Dieser Heilige wird von allen als der legendäre Recke und Verteidiger Altrusslands verehrt. Auch befindet sich in der Lawra das Grab des bekannten russischen Reformator Pjotr Stolypin. 

Die Kiewo-Petschorskaja Lawra ist von UNESCO in die Liste des Welterbes eingeschlossen.

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