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Chotín – Archäologie, Kirche und geschützte Natur

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Chotín verbindet Archäologie, sakrale Baugeschichte und geschützte Natur mit einem Lehrpfad und Museen. Für Besucher erscheinen die Fundstellen, die historische Ausstattung der Kirche, die Binnensandgemeinschaften und das Chotínske jazero als klar unterscheidbare Themen.

Kultur und Geschichte

Auf der Fundstelle Disznólegelö befindet sich ein thrakisches Gräberfeld aus der älteren Eisenzeit mit 310 Körpergräbern und 152 Brandgräbern. Auf der Fundstelle Felsö - Kenderföld liegt ein bedeutendes keltisches Gräberfeld mit 47 Gräbern, darunter 4 Brandgräber und 43 Körpergräber. Auf der Fundstelle Delihegy befindet sich eine große Siedlung aus der römischen Zeit. Das Gräberfeld von Chotín gehört zu den größten Gräberfeldern der Hallstattkultur; dort werden bis zu 1.000 Gräber vermutet.

Die kalvinistische Kirche von Chotín wurde 1792 im klassizistischen Stil mit einigen barocken Architekturelementen erbaut. Von 1857 bis 1862 wurde sie repariert und ist mit kleineren späteren Veränderungen und Reparaturen bis heute erhalten. Zur Ausstattung gehört eine 1857 errichtete hölzerne Kanzel mit Schalldach, die mit ungarischen Volksmotiven verziert ist.

Im Podunajské Museum in Komárno wird archäologisches Material aus einem keltischen Gräberfeld in Chotín gezeigt, darunter ein mit Filigranornamenten verzierter Bronze-Armreif. In Chotín befindet sich außerdem das Gemeindemuseum Lilla Gallery and Village Museum. Es beherbergt eine ethnologische Sammlung des pensionierten Lehrers Ernő Zajos sowie verschiedene Ausstellungen. In der lokalen Kulturerbevermittlung in Chotín konnten Schülerinnen und Schüler traditionelle Tätigkeiten wie Hanfanbau, Brotbacken, Seilherstellung, Besenherstellung, Holzschnitzerei und Weben kennenlernen.

Natur und See

Das Naturschutzgebiet Chotínske piesky ist seit 2004 zugleich ein Gebiet von europäischer Bedeutung. Es umfasst Binnensandgemeinschaften mit zahlreichen gefährdeten Pflanzen- und Tierarten. Rund um das Chotínske jazero wurden Rastplätze eingerichtet. Am Chotínske jazero wurden Angelplätze ausgewiesen.

Lehrpfad und Orientierung

Der Lehrpfad zu den Sehenswürdigkeiten von Chotín ist in beide Richtungen begehbar. Die Nummerierung seiner Stationen dient der Orientierung und der genauen Lokalisierung auf der Karte, nicht der Reihenfolge. Delihegy ist eine Station des Lehrpfads zu den Sehenswürdigkeiten von Chotín. Damit gehören dort sowohl die römische Siedlung als auch der Lehrpfad als benannte Station zusammen, ohne dass die Nummerierung einen vorgeschriebenen Ablauf festlegt.

Für die Anreise zum Lehrpfad liegen konkrete Bezugspunkte vor: Eine örtliche Bushaltestelle der Verbindung Komárno–Štúrovo liegt 200 m vom Lehrpfad zu den Sehenswürdigkeiten von Chotín entfernt. Der Bahnhof Chotín liegt 2,5 km vom Lehrpfad zu den Sehenswürdigkeiten von Chotín entfernt.

Für eine Übernachtung in Chotín können Reisende die angezeigten Angebote vergleichen und dabei auf die genaue Lage, die Unterkunftsart und die vorgesehene Belegung achten. Ebenfalls prüfenswert sind enthaltene Leistungen, einzelne Preisbestandteile sowie die Bedingungen für Buchung und Stornierung. Wer verschiedene Hotelangebote betrachtet, kann diese Punkte einheitlich gegenüberstellen, ohne aus dem Ortsnamen bereits auf Ausstattung, Entfernung oder Eignung zu schließen. Die jeweiligen Details stehen auf der Angebotsseite und sollten vor dem Abschluss nochmals kontrolliert werden.

Weitere Orte

Weitere Ortsseiten im selben übergeordneten Gebiet finden Sie unter Marcelová, Hurbanovo, Čalovec, Lipové, Bodza, Kolárovo, Zlatná Na Ostrove und Veľké Kosihy.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Komárno.

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