Zum Inhalt

Weißrussland

Weißrussland (Belarus) gehörte früher zur UDSSR und grenzt an Litauen, Russland, Lettland, die Ukraine und Polen. Insgesamt leben fast 10 Millionen Menschen in Weißrussland, die Hauptstadt des Landes ist Minsk. Etwa 30 Prozent der Fläche sind von Wald bedeckt, das Gebiet wird von zahlreichen Flüssen und Hügelketten durchzogen.

Weißrussland rückte vor allem im Jahr 1986 ins öffentliche Interesse, als sich das Unglück in Tschernobyl ereignete. Der Süden von Weißrussland war am stärksten von den katastrophalen Folgen dieses Ereignisses betroffen, und auch heute sind noch 25 Prozent der Fläche kontaminiert.

Weißrussland ist ein multikultureller Staat mit Einwanderern aus vielen anderen Ländern und somit auch einer Ansammlung von unterschiedlichen Konfessionen. Die Mehrheit der Weißrussen gehört der russisch-orthodoxen Kirche an, aber ein großer Teil sind Katholiken.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Konflikte mit dem großen Nachbarn Russland, bei denen es sich meistens um Gaspreise, den Öltransit oder allgemein um die Energiepolitik drehte. Die Auseinandersetzungen der derzeitigen Regierung lukashenkow mit dem westlichen Ausland sind weit härter. Weißrussland wird im Westen Europas als die letzte verbliebende Diktatur angesehen.

Der Tourismus spielt in Weißrussland bisher eine eher untergeordnete Rolle, obwohl das Land über ein reiches kulturelles Erbe verfügt. Die Menschen in Weißrussland leben hauptsächlich von der Landwirtschaft, hier vor allem Viehzucht und der Anbau von Kartoffeln, der Textilindustrie, der Holzverarbeitung und dem Maschinenbau. Wenn Sie sich für Neuigkeiten aus Weißrussland interessieren, sind Sie auf dieser Seite genau richtig.